Neues Urheberrecht in Frankreich ist beschlossen

Auch in Frankreich wurde das Urheberrecht jetzt an den technologischen Fortschritt im 21. Jahrhundert angepasst. Nachdem in der letzten Woche der Gesetzesentwurf vorgelegt wurde, ist das neue Urheberrecht ab Freitag durch das Französische Parlament rechtskräftig. So sollen die Autorenrechte auch im Internet geschützt werden, indem es einen abgestuften Strafkatalog für illegales Kopieren gibt. So müssen alle digitalen Formate miteinander kompatibel sein. Doch der Bürger hat kein Recht dieses Gesetz auszunutzen - nur die Industrie selbst hat die Macht dazu. Für Apple hätte dies beispielsweise bedeutet, dass die heruntergeladenen Musiktitel aus dem iTunes Music Store auf allen Geräten hätten abgespielt werden können. Da die Konkurrenz aber ebenfalls ihr eigenes Süppchen kocht, wird es vorrest keine Forderungen aus der Industrie geben.

Wer in Frankreich künftig eine Musikdatei illegal herunterlädt, muss dafür ein Bußgeld in Höhe von 38 Euro zahlen. Wer Software vertreibt, mit der Raubkopien erstellt werden können, muss mit bis zu sechs Monaten Haft und einer Strafe von 30.000 Euro rechnen. Wer einen Kopierschutz umgeht, die dadurch entstandenen Vorteile aber nur für sich nutzt, muss 3750 Euro Bußgeld zahlen.
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