WinFuture Software-Test & Gewinnspiel: HARDalyzer

Software Willkommen zum Software-Test von WinFuture.de. Diesmal testeten wir die Hardware Diagnose Software HARDalyzer. HARDalyzer ist ein reines Diagnosewerkzeug für Profianwender, Techniker, Supporter und Netzwerkadministratoren, das weder installiert werden muss, noch irgendwelche Spuren auf dem Computer hinterlässt. Hersteller ist ToolHouse und vertrieben wird es von ITLyzer. Es wird als bootfähige CD ausgeliefert, von der ein eigens entwickeltes Betriebssystem mit einer Software zur Analyse der Hardware startet. Dadurch funktioniert HARDalyzer unabhängig vom installierten Betriebssystem, selbst dann, wenn dieses nicht mehr startet. Der Startvorgang geht sehr schnell, nach nur zwei bis drei Sekunden befindet man sich im Hauptmenü der Software.


HARDalyzer bietet eine sehr übersichtliche Oberfläche und alle nötigen Werkzeuge um die Hardware eines Computers zu analysieren. Die Bedienung fällt leicht, wenn man sich mit alten DOS-Programmen auskennt. Zusätzlich zur Bedienung über die Tastatur ist eine Bedienung mit der Maus problemlos möglich, egal ob diese über PS/2 oder USB angeschlossen ist. Besonders zeitgemäß ist die Möglichkeit, die Analyseprotokolle dank der in HARDalyzer integrierter USB-Treiber, auch auf einem USB-Stick zu speichern.


Im Hauptmenü kann man zwischen einer Systemübersicht, Tests, der Hilfe und den Einstellungen wählen.

Die Hilfe ist gut gestaltet und lässt sich wie von alten DOS-Programmen gewohnt navigieren. Die Informationen sind in gutem Deutsch verfasst und sehr kompakt formuliert. Man findet alle Informationen sehr schnell und muss sich nicht durch lange informationsarme Texte kämpfen. Leider lässt sich die Hilfe nicht drucken und nur online lesen, da auch keine gedruckte Version mitgeliefert wird. Viel Hilfe ist allerdings aufgrund der Übersichtlichkeit und guten Bedienbarkeit von HARDalyzer nicht notwendig.

Auf einem der Testcomputer funktionierte der Aufruf der Onlinehilfe über die F1-Taste, sowie der Aufruf des Speicherndialogs über die F2-Taste nicht. Beides war problemlos mit der Maus zu erreichen. Auf allen anderen Testcomputern traten keine Probleme dieser Art auf.


In der Systemübersicht kann man sich über die im Computer verbaute Hardware wie Prozessor, Mainboard (Chipsatz, PCI-Geräte, Plug and Play Geräte, Interrupt- und DMA-Belegungen), den Arbeitsspeicher, die Grafikkarte, Laufwerke, Schnittstellen (parallel und seriell), USB-Controller und -Geräte sowie die verbaute Netzwerkschnittstelle informieren. Somit fällt es einem Administrator wesentlich leichter, die passenden Treiber für einen Computer vor der Installation von Windows zu besorgen, da die Hardwareerkennung von Windows leider nur Geräte kennt, für die auch Treiber mit Windows ausgeliefert werden. Ein lästiges Aufschrauben und Ablesen von Chipbezeichnungen entfällt.

Hinter dem Menüpunkt Tests finden sich verschiedene Hardwaretestwerkzeuge, mit denen man bei Problemen die korrekte Funktionsfähigkeit der Hardware überprüfen kann. Hierzu stehen entweder Tests der einzelnen Komponenten oder Kompletttests zur Verfügung.

Die Einzeltests lassen sich detailiert konfigurieren und liefern ausführliche Ergebnisprotokolle. Der obligatorische Speichertest, sowie ein Oberflächentest der Festplatte, fehlen hier natürlich nicht. HARDalyzer markiert bei dem Festplattentest allerdings nicht gefundene defekte Sektoren als solche. In der FAQ wird darauf hingewiesen, das HARDalyzer ein reines Diagnosewerkzeug ist und somit keine Änderungen am Computer vornimmt, da in diesem Fall moderne Festplatten defekte Sektoren automatisch markieren bzw. ein Intensivscan mit Scandisk unter Windows den gewünschten Effekt erzielen kann. Ohnehin ist es fahrlässig, eine Festplatte mit defekten Sektoren im produktiven Einsatz zu betreiben.


Mit einem Langzeittest, bei dem die Laufzeit zwischen 1 und 24 Stunden festgelegt werden kann, ist es möglich, sporadisch auftretende Abstürze des Betreibssystems auf Hardwarefehler zurückzuführen, die erst nach langen Laufzeiten des Computers (z.B. thermische Probleme) auftreten. Gegebenenfalls kann man so die defekte Hardwarekompenente identifizieren und austauschen. Leider stimmt die voreingestellte Laufzeit nicht mit der tatsächlichen Laufzeit eines Langzeittests überein. Ein Test, der eine Stunde dauern sollte, brauchte bei uns ca. 2,5 Stunden.

Sehr hilfreich für Langzeittests, die man auf mehreren Computern gleichzeitig durchführen möchte, ist das die CD nach dem Start von HARDalyzer entfernt werden kann, da bereits alles in den Arbeitsspeicher geladen wurde. Somit kann man den Test auf einem Computer starten, die CD aus dem Laufwerk nehmen und im nächsten Computer einlegen.

Sehr elegant ist die Präsentation der Ergebnisse gelöst. Nach jedem durchgelaufenen Test werden die Ergebnisse übersichtlich angezeigt und man hat die Möglichkeit, diese Protokolle zu speichern bzw. direkt an einen Drucker zu senden. Sehr praktisch ist die Fähigkeit von HARDalyzer die Ergebnisse nicht nur auf einer Diskette, sondern auch auf einem USB-Stick zu speichern, da viele aktuelle Computer, insbesondere Notebooks, nicht mehr mit einem Diskettenlaufwerk ausgestattet sind. Somit kann man die Prüfprotokolle einfach archivieren oder den Computerbesitzern zukommen lassen.


Wenn einmal Fehler gefunden wurden, wird die Protokollansicht rot umrandet, so dass man sofort darauf aufmerksam wird. Zudem ist es sehr einfach über die Tasten N bzw. V oder mit der Maus möglich, von einem Fehler zum nächsten zu navigieren und auch wieder zurück.

Insgesamt kann man sagen, das es sich bei HARDalyzer bis auf wenige kleinere Probleme um ein rundes Produkt handelt, das jedem, der viel mit Computerhardware zu tun hat, eine große Hilfe ist. Lästiges Zerlegen von Computern, um heraus zu bekommen, welche Hardware verbaut ist, entfällt. Hardwareprobleme können einfach gefunden und gut protokolliert werden. Vertrieben wird es durch ITLyzer zu einem Preis von 49 € bzw. in der Update-Version zum Preis von 39 € je Stück.

Auf der Website www.hardalyzer.com/download.html kann man sich kostenlos eine Demoversion herunterladen. Dabei handelt es sich um eine ca. 1 MB kleine gepackte ISO-Datei. Diese kann mit einem Standardbrennprogramm auf eine CD gebrannt werden. Wenn man den Computer von dieser CD startet, kann man eine in der Funktionalität leicht eingeschränkte Version ausgiebig testen. Für den Profi wichtige Funktionen wie die Erkennung der Netzwerkschnittstelle oder der Schreib- / Lesetest der Festplatte sind deaktiviert, aber die Demoversion reicht aus, um sich ein Bild von HARDalyzer zu machen.


HARDalyzer wird zwei mal im Jahr aktualisiert, um aktuelle Hardware korrekt erkennen und testen zu können. Support bekommt man von ITLyzer leider nur über die Support-Hotline 09001 200 220 (2,00 € / Min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom). Ein kostenfreies Supportforum oder eine druckbare Version der Hilfe werden auf der Webseite nicht angeboten.

Gewinnspiel: Der Vertreiber ITLyzer hat WinFuture.de freundlicherweise 10 Exemplare der Anfang Juli erscheinenden Version 07-12.2006 zur Verlosung angeboten. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, senden Sie bitte eine Email mit dem Betreff "HARDalyzer" an sk@WinFuture.de. Um es nicht allzu einfach zu machen, beantworten Sie bitte folgende Frage: Ist es mit HARDalyzer möglich eine defekte Festplatte zu reparieren? Am 12.07.2006 12:00 Uhr werden 10 der Einsendungen mit der richtigen Antwort ausgelost. Von der Möglichkeit Preise zu Gewinnen sind die Mitarbeiter von WinFuture sowie deren Angehörige ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Auszahlung oder Übertragung an Dritte der Preise ist nicht möglich. Ebenso sind die Preise vom Umtausch ausgeschlossen.

Update, 12.07.2006 12:00: Das Gewinnspiel ist nun vorbei. Alle Gewinner wurden per E-Mail benachrichtigt - herzlichen Glückwunsch!

Homepage: Hardalyzer.de

Demo-Download: HARDalyzers 07-12.2006 (1,1 Mb)
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