 Seit ein paar Wochen sind auf den weltweiten Märkten die ersten Ultra Mobile PCs (UMPCs) erhältlich. Doch einen Erfolg können die neuen Geräte noch nicht feiern. So kritisieren Unternehmen und Privatanwender zugleich die deutlich zu hohen Preise.
Auch die Verfügbarkeit der neuen Hardware ist schlecht. In den USA findet man fast ausschließlich den Samsung Q1 in den Regalen der Händler - hier in Deutschland ist es das Modell EasyBook P7 von PaceBlade, welches im Mai in Berlin vorgestellt wurde. Doch mit Preisen über 1000 Euro will sich Microsoft, der Erfinder des Origami-Konzepts, nicht zufrieden geben.
Ursprünglich hatten die Redmonder einen Preis um die 600 Dollar ersinnt. Dies würde die Geräte deutlich attraktiver machen. Doch selbst die zweite Generation UMPCs wird noch nicht mal in die Nähe dieser Preisregion kommen. Das Modell Q2 von Samsung wird knapp unter 1000 Dollar landen. Wie es bei der Konkurrenz aussieht, ist noch nicht bekannt.
Laut Microsoft wird es zum Weihnachtsgeschäft viele neue Geräte geben, die nicht nur in zahlreichen farblichen Variationen erscheinen sollen, sondern auch zu einem geringeren Preis. Dies könnte beispielsweise durch günstigere Komponenten realisiert werden, wie den VX700M Chipsatz und C7-M Prozessor von VIA. Durch ausklappbare Tastaturen sollen die UMPCs dann auch für Endanwender interessanter werden, die sich nicht vorstellen können, auf einen Bildschirm zu tippen.
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