Gericht bestätigt Patentverletzung in Microsoft Office

Office Vor einem Jahr entschied ein Gericht in den USA, dass Microsoft mehrere Millionen Dollar für eine Patentverletzung in Office zahlen muss. Die Redmonder legten Einspruch ein, doch in der vergangenen Woche wurde das Urteil bestätigt. Carlos Armando Amada aus Guatemala entwickelte eine Technik, mit der Daten zwischen Acess und Excel ausgetauscht werden können. Er meldete dafür ein Patent an und wollte sein Werk an Microsoft verkaufen. Das Unternehmen hatte daran kein Interesse und brachte wenig später eine eigene Technologie auf den Markt, um Daten auszutauschen. Microsoft gab an, diese Technik schon vorher erfunden zu haben.

Nachdem das Gericht in erster Instanz das Urteil fällte, legte Microsoft Einspruch ein. Gleichzeitig schrieben sie ihre Kunden an und forderten sie auf, neue Updates einzuspielen, welche die kritisierten Mechanismen in Office austauschen.

Wie hoch die Strafe letztendlich für Microsoft ausfallen wird, ist noch nicht entschieden. Dafür ist das Gerichter erster Instanz verantwortlich.
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