Microsoft gründet Expertenrat für Interoperabilität

Microsoft Nachdem Microsoft lange dafür kritisiert wurde, seine Software so zu gestalten, dass Konkurrenten möglichst keine Chance haben, ihre Produkte mit ihr zu verbinden, will man nun offenbar andere Wege gehen. Das Unternehmen will eine Expertenrunde gründen, die über Interoperabilitätsthemen debattieren soll. Die Gruppe, zu der führende Microsoft-Mitarbeiter und externe Berater gehören sollen, wird sich zwei Mal jährlich im Hauptquartier des Software-Riesen treffen. Der Chef der Server & Tools Division, Bob Muglia, soll dieses neue Gremium leiten.

Zu den weiteren Mitgliedern der Expertenrunde gehören bisher Vertreter einer Bank, einer US-Handelskette, des dänischen Finanzministeriums, verschiedener spanischer Regierungsbehörden und zweier US-amerikanischer Bundesstaaten. Die Bekanntgabe der Gründung der Diskussionsgruppe kommt kurz nach dem Einspruch seitens Microsoft gegen das Monopolverfahren der EU.

In dem Verfahren war die Interoperabilität von Microsofts Produkten mit den Erzeugnissen der Konkurrenz einer der Kernpunkte. Der Expertenrat soll mit verschiedenen Entwickler-Teams der Redmonder zusammenarbeiten. Microsoft versprach zudem in Zukunft mit seinen Wettbewerbern für eine bessere Kompatibilität von Technologien sorgen zu wollen.
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