Britische Musikindustrie erlaubt erstmals Privatkopien

Internet & Webdienste Erst vor einigen Wochen hatten wir über den Vorschlag der britischen Musikindustrie berichtet, die Erstellung von CD-Kopien für den privaten Gebrauch zu gestatten. Nun hat sich der Industrieverband BPI erneut geäussert und seine Position bekräftigt - alle Briten können nun also Musik-CDs für den privaten Gebrauch kopieren. Der Chef des britischen Verbandes der Musikindustrie Peter Jamieson stellte gegenüber der BBC jedoch klar, dass ausdrücklich der persönliche private Gebrauch gemeint sei und Kopien für andere Menschen nicht von der Toleranz der Plattenfirmen gedeckt werden.

Bisher machte sich jeder strafbar, der Musik von einer CD auf ein tragbares Abspielgerät übertrug. Grund dafür sind die teilweise 100 Jahre alten Urheberrechtsgesetze der britischen Inseln. Der Verbandschef erklärte noch einmal ausdrücklich, dass die Verfolgung kommerzieller "Piraten" wie bisher mit aller Härte fortgesetzt wird.

Er gab weiterhin an, dass Apples DRM-geschütztes iTunes-System dem Kampf gegen illegal kopierte Musikdateien nicht gerade zuträglich sei. Es sei zu unterstützen, dass Apple seine Dateiformate kompatibel zu den Produkten anderer Hersteller mache. In Grossbritannien scheint die Musikindustrie also offenbar ganz andere Herangehensweisen zu praktizieren, als ihr amerikanisches Gegenstück.
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