Microsoft "Haiku" Mikro-PC: Entwicklung geht weiter

Hardware Mit ihren 7" Displays sind die seit kurzem verfügbaren "Ultra Mobile PCs" zwar schon sehr klein, geht es jedoch nach Microsoft, so soll dieser Trend in den nächsten Jahren jedoch erst so richtig auf die Spitze getrieben werden. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben an einem weiteren Konzept für ultrakompakte Kleinst-PCs für unterwegs. Das Konzept mit dem Codenamen "Haiku" wurde auf der WinHEC 2005 erstmals präsentiert und galt lange Zeit als Vorlage für die neuen Ultra Mobile PCs. Die ersten Haiku PCs sollen erst in einigen Jahren auf den Markt kommen. Microsoft wünscht sich Endkundenpreise zwischen 500 und 700 US-Dollar. Ähnlich wie bei den UMPCs dürften derartige Werte allerdings erst in den Jahren nach der Markteinführung erreicht werden.

Offenbar setzt Microsoft bei Haiku auf Technologie des taiwanischen CPU-Herstellers VIA, der erst gestern ein Projekt mit dem Namen "John" vorgestellt hatte, welches CPU, Grafikkarte und Chipsatz in einem einzigen Chip vereint. Der ausgestellte Prototyp schien nur aus einem Display mit Berührungsempfindlichkeit zu bestehen. Offenbar sollen die Geräte vollständig darüber bedient werden, so das alle anderen Bedienelemente wegfallen.

Microsoft gab an, dass Haiku mit der aktuellen Technologie noch nicht realisierbar sei, man aber die Entwicklung im Bereich stromsparender Prozessoren sehr genau verfolge. Wenn die CPUs weiterhin kleiner, kühler und sparsamer würden, sei das Projekt jedoch sehr aussichtsreich. Die Redmonder wollen sicherstellen, dass die Geräte trotz ihrer reduzierten Größe einen vollwertigen PC darstellen, so dass sie möglichst universell einsetzbar sind und nicht auf einzelne Anwendungsgebiete, wie das Spielen, beschränkt sind.
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