Filmindustrie: CD- & DVD-Fälscher in Asien verhaftet

Der Verband der amerikanischen Filmindustrie MPAA hat am Mittwoch mitgeteilt, dass bei Polizeiaktionen in Taiwan und Malaysia Produktionsstätten für gefälschte DVDs mit einer Kapazität von 17 Millionen Stück pro Jahr stillgelegt wurden. Die Polizei habe in der malaysischen Stadt Penang 200 DVD-R- und 83 CD-Brenner beschlagnahmt. Bei der Aktion am 29. Mai sei ein Mann festgenommen worden. Nach Angaben der MPAA hätten mit den Gerätschaften 10 Millionen Medien pro Jahr gefälscht werden können. Dadurch würde ein Verlust von jährlich 28 Millionen US-Dollar entstehen, so die MPAA weiter.

Im Rahmen einer zweiten Polizeimaßnahme wurden darüber hinaus im taiwanischen Taipeh sechs Menschen festgenommen worden, während man 108 Brenner sicherstellen konnte. Gleichzeitig wurden 71000 DVD- und CD-ROMs gefunden. Die Produktstätte soll in der Lage gewesen sein, pro Jahr 6,5 Millionen Discs zu fälschen. Diese hätten einen Marktwert von 6,5 Millionen US-Dollar, hieß es.

Die Aktionen waren Teil der "Operation Rote Karte", bei der die Filmindustrie mit den regionalen Behörden verschiedener asiatischer Länder zusammenarbeitet, um illegale DVD- und CD-Fabriken stillzulegen.
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