MS vs. EU: Entscheidung soll im Juli gefällt werden

Microsoft Die Europäische Kommission wird wahrscheinlich bis Mitte Juli brauchen, um eine Entscheidung darüber zu fällen, ob Microsoft gezwungen wird, eine Strafe in Höhe von täglich zwei Millionen Euro - rückwirkend ab Dezember 2005 - zahlen muss. Am 19. Juli treffen die Kommissare ein letztes Mal vor der Sommerpause zusammen. Eine Sprecherin der EU teilte Journalisten gestern mit, dass dies das letzte mögliche Datum sei, an dem eine Entscheidung über die Strafe fallen könnte. Das ursprüngliche Monopolverfahren endete bereits 2004 mit der Zahlung von 497 Millionen Euro durch Microsoft.

Nach Medienberichten wollen die Vertreter der EU noch vor dem 19. Juli ein Ergebnis verkünden. 2004 hatte die Kommission entschieden, dass Microsoft seinen Konkurrenten gegenüber unfaire Geschäftspraktiken angewendet hatte, um sich einen Vorteil im Markt für Server-Software zu verschaffen.

Weiterhin hatte das Unternehmen angeblich wettbewerbswidrig gehandelt, indem man den Windows Media Player mit dem Betriebssystem Windows XP auslieferte. Mittlerweile bietet Microsoft eine Version von Windows XP an, in der der Windows Media Player nicht integriert ist. Man veröffentlichte auch zahlreiche Dokumente zu Protokollen der Server-Varianten von Windows, konnte die Forderungen der EU damit aber bisher nicht erfüllen.
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