Britische Journalisten sollen Yahoo! boykottieren

Wirtschaft & Firmen Der Suchmaschinenbetreiber Yahoo! wurde in der jüngeren Vergangenheit häufig dafür kritisiert, dass das Unternehmen der chinesischen Regierung bei der Verhaftung von Regimekritikern geholfen hat. Man hatte den Behörden Informationen über Dissidenten gegeben, wodurch deren Verhaftung erst möglich wurde. Die Vereinigung der Journalisten in Grossbritannien und Irland hat sich nun dafür entschieden, ihrem Protest gegen derartige Praktiken auf ungewöhnliche Weise Ausdruck zu verleihen. Die National Union of Journalists hat ihre 40000 Mitglieder aufgefordert, alle Produkte und Dienste von Yahoo! zu boykottieren.

Damit soll gegen die undemokratische Politik des Konzerns im chinesischen Markt protestiert werden, hieß es. Die Journalisten haben ihr Anliegen dem Europa-Chef von Yahoo! bereits mitgeteilt. Die Firma antwortete ihrerseits mit einer Stellungnahme.

Darin hieß es, dass man die Bestrafung jeder Aktivität verurteile, die international als freie Meinungsäußerung angesehen wird, egal ob dies in China oder einem anderen Ort geschieht. Ob diese Aussage die Protestierenden besänftigen wird, dürfte höchst fraglich sein, da sie sich offensichtlich nicht mit den Aktivitäten von Yahoo! in China deckt.
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