Erster Makrovirus für OpenOffice aufgetaucht

Software Ein unbekannter Virenautor hat den erstem Makrovirus für Computer mit dem freien Büro-Paket OpenOffice.org und dessen kommerzielle Variante StarOffice geschrieben. Dies berichten die AntiVirus-Spezialisten der russischen Firma Kaspersky. Der "StarOffice.Stardust.A" getaufte Virus sei bisher noch nicht in der freien Wildbahn aufgetaucht, hieß es im Weblog der Firma. Derartige Viren sind heute eher eine Seltenheit geworden, da sie durch das simple Abschalten der Makrofunktionen des Host-Programms bekämpft werden können. Kaspersky gab an, dass der Virus von einem Jugendlichen geschrieben worden sein könnte. Er wurde in der Programmiersprache StarBasic geschaffen, einer Variante von BASIC, die für die Erstellung von Scripten für die Ausführung häufig genutzter Funktionen in OpenOffice und StarOffice gedacht ist.

Bei StarDust handelt es sich nach Angaben von Kaspersky Labs um einen Proof-Of-Concept Virus, mit dem die Machbarkeit einer derartigen Attacke nachgewiesen werden soll. Der Virus hat keine schädliche Wirkung, lädt aber ein nicht jugendfreies Bild aus dem Internet auf den infizierten Computer und öffnet dieses anschliessend als Teil eines neuen Dokuments. StarOffice wird von Hersteller Sun als besonders sicher beworben.
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