Südkorea: Strafe gegen Microsoft wird durchgesetzt

Microsoft Während sich Microsoft auf der WinHEC 2006 in Seattle mit Hilfe seiner Hardware-Partner selbst zelebriert, geht an anderer Stelle auf diesem Planeten das tägliche Geschäft seinen Gang. So teilten die südkoreanischen Wettbewerbsbehörden mit, dass sie ihr Verfahren gegen den Software-Konzern fortsetzen wollen. Zuvor hatte das Oberste Gericht des asiatischen Landes in Seoul den Widerspruch Microsofts abgewiesen. Die Behörden von Südkorea werfen den Redmondern vor, unfaire Methoden angewandt zu haben, in dem man das Betriebssystem Windows zusammen mit einem aus eigenem Haus stammenden Instant Messenger und dem Windows Media Player ausgeliefert hat.

Microsoft wurde zur Zahlung einer Strafe in Höhe von 32 Millionen US-Dollar verurteilt und muss nun eine Version von Windwos XP ohne Instant Messenger und Media Player anbieten. Der Software-Riese hatte gegen diese Entscheidung im März Einspruch eingelegt und will auch weiterhin daran arbeiten, die Regelung der Wettbewerbsbehörde abzuwenden.
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