WinHEC: Zusammenfassung von Bill Gates' Keynote

WinHEC Vor etwas mehr als zwei Stunden war es soweit, nach einer kurzen Einleitung eröffnete Bill Gates die Windows Hardware Engineering Conference 2006 (WinHEC) in Seattle, unweit vom Microsoft-Hauptquartier in Redmond. Der Schwerpunkt seiner Rede lag bei Windows Vista, Longhorn Server und der dazugehörigen Hardware. Zu allererst fasste Gates die bisherige Entwicklung seines Unternehmens in einigen Sätzen zusammen und ging darauf ein, was man von Microsoft in den nächsten Jahren zu erwarten hat. Eines der wichtigsten Vorhaben ist und bleibt die Migration auf 64Bit-basierte Hardware.


Da diese vor allem im Server-Bereich immer weiter voranschreitet, kündigte Gates an, dass Microsoft, beginnend mit dem nächsten Jahr, sämtliche Server-Produkte nur noch für 64Bit-Plattformen ausliefern wird. Den Anfang macht Exchange Server 2007, der aller Voraussicht nach nur für 64Bit-Systeme erscheinen soll.

In Bezug auf die Server-Betriebssyteme aus dem Hause Microsoft zeigte ein leitender Mitarbeiter in einer eingeschobenen Präsentation erste Eindrücke der "HyperVisor" Technologie, mit der der Betrieb von Virtual Machines noch einfacher werden soll.

Neben einer überarbeiteten Managementkonsole will man die Migration von VMs, die unter älteren Versionen von Microsoft Virtual Server erstellt wurden, so einfach wie möglich gestalten. Auch Linux wird nun ohne Umstände unterstützt. Die Entscheidung dafür wurde mit den Forderungen der Kunden begründet, die nur eine Basis für ihre VMs benutzen wollen und sich zudem eine größere Kompatibilität wünschen.


Beeindruckend war der der Betrieb diverser VMs auf einem 32Bit-basierten System mit nur einer CPU, unter denen auch x64-Varianten von Microsoft Betriebssystemen in Multi-Core Konfiguration waren. Während der Vorführung wurde gezeigt, wie man dem virtuellen System problemlos und ohne Neustart neue Hardware hinzufügte. Mit wenigen Klicks kamen so mehr Arbeitsspeicher und eine Netzwerkkarte hinzu, für die nicht einmal Treiber installiert werden mussten.

Es wurde betont, dass derartige Möglichkeiten bisher nur von Microsoft geboten werden, was wohl als Seitenhieb auf den Konkurrenten VMWare zu verstehen ist. "HyperVisor" soll rund 100 Tage nach der Markteinführung von Windows Longhorn Server zur Verfügung stehen und wurde speziell für den Betrieb damit optimiert.

Als Bill Gates seine Rede fortsetzte, ging er vor allem auf neue Multimedia-Geräte ein, die die Redmonder in Zusammenarbeit mit einer Reihe von Hardware-Partnern entwickelt haben. Darunter war mit dem iRiver "CLIX" auch der erste Audio- und Video-Player, der von Microsoft direkt mitentwickelt wurde. Einen kleinen Hinweis auf die erst seit gestern auch in Europa erhältlichen Ultra Mobile PCs gab es auch noch - so geht Bill Gates davon aus, dass die neuen Geräte in wenigen Jahren zum Alltag gehören werden.


Zum Abschluss wiederholte Gates seine Äusserung, dass Sicherheit für Microsoft auch in Zukunft die absolut höchste Priorität habe. Er gab bekannt, dass mit der sogenannten "Beta 2" nun eine Version von Windows Vista ausgeliefert wird, die für jeden zur Verfügung stehen soll. Wann dies der Fall sein wird, ist bisher nicht genau abzuschätzen, da die Angaben zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen schwanken.

Zunächst wird die "Beta 2", welche übrigens die Build-Nummer 5384.4 trägt und damit jünger ist, als die gestern Abend von uns Präsentierte, nur an Beta-Tester und MSDN-/TechNet-Abonnenten ausgeliefert. Zeitgleich begann die Auslieferung der Office 2007 Beta 2 und Longhorn Server Beta 2.

Update [23:36]

Da mesios für WinFuture.de live vor Ort ist, haben wir natürlich auch Fotos von der Keynote. Viel Spaß beim Betrachten der 130 Bilder! Wer sie nicht online anschauen will, kann sie sich auch gepackt in einer RAR-Datei herunterladen.

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