Vista: Symantec will Entwicklung stoppen lassen

Windows Vista Symantec, ein bekannter Hersteller von Sicherheits-Software hat bei einem US-amerikanischen Gericht beantragt, dass die Entwicklung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows Vista vorläufig gestoppt werden soll. Angeblich verwendet Microsoft unrechtmäßigerweise Technologien von Symantec. Das Unternehmen fordert von Microsoft Entschädigungszahlungen in ungenannter Höhe und verlangt die Entfernung der Technologien aus einer Reihe von Produkten des Redmonder Software-Riesen. Dazu gehören unter anderem Windows XP, Windows Server 2003 und auch die neuen Betriebssysteme Windows Vista und "Longhorn" Server sind betroffen.

Konkret geht es um ein Abkommen von 1996 in dem festgelegt wurde, dass Microsoft die Laufwerksverwaltung von Veritas Software in seinen Produkten verwenden darf. Veritas wurde inzwischen von Symantec übernommen, die Aquisition wurde erst im letzten Jahr vollständig abgeschlossen.

Symantec behauptet nun, dass Microsoft die Technologien von Veritas missbräuchlich einsetzt und geht sogar soweit zu unterstellen, dass die Redmonder die US-Patentbehörde dazu gebracht hätte, Microsoft Patente zu erteilen, die auf Symantecs geistigem Eigentum basieren. Auch Teile von Windows Vista und "Longhorn" Server sollen die missbrauchte Software verwenden.

Microsoft geht seinerseits davon aus, dass man die Rechte für die Verwendung der Technologie von Veritas rechtmässig erworben hat. Die Ansprüche von Symantec hätten keine Grundlage, da man die Rechte für alle relevanten Technologien bereits 2004 erworben habe.

Laut Symantec sei es jedoch Teil der Verträge von 1996, dass Microsoft keine Produkte entwickle, die in Konkurrenz zu Veritas' Software stehen würden. Mit Windows Vista sei jedoch genau dies der Fall, hieß es. Der Software-Hersteller gibt an, dass Microsofts Kauf der Rechte ein Versuch gewesen sei, die unrechtmässige Verwendung zu rechtfertigen.

Die beiden Unternehmen streiten bereits seit fast zwei Jahren über bestimmte Features von Windows Vista. Zuvor hatte Symantec anhand der auf der Windows Hardware Engineering Conference verteilten Vorabversion des neuen Betriebssystems festgestellt, dass bestimmte Eigenschaften enthalten sind, die der eigenen Software Konkurrenz machen könnten.
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