Doppelt so viel Malware für Linux im Jahr 2005

Linux Obwohl sich die Zahl der bösartigen Gefahren für das kostenlose Linux im Jahr 2005 verdoppelt hat, warnen die Sicherheitsexperten der Kaspersky Labs ausgerechnet die Nutzer des Betriebssystems Mac OS X vor den anstehenden Gefahren. Die in Moskau ansässige Firma Kaspersky Labs hat am vergangenen Freitag die Ergebnisse ihrer Analyse der Malware-Datenbank veröffentlicht. Demnach richteten sich 863 schadhafte Programme im Jahr 2005 gegen das Betriebssystem Linux, mehr als doppelt so viel wie 2004. "Dies ist für uns keine Überraschung, schließlich ist Linux das beliebteste auf Unix basierende Betriebssystem", sagte Konstantin Sapronov, Autor des Reports und Virenanalyst bei Kaspersky.

Zum Vergleich: Die Sicherheitsspezialisten von Symantec entdeckten allein in der zweiten Jahreshälfte 2005 rund 11.000 Viren und Würmer, die das Betriebssystem Windows bedrohen - ein deutliches Anzeichen dafür, dass die Gefahren mit der Verbreitung eines Betriebssystems steigen.

Laut Sapronov wird in diesem Jahr nicht Linux das beliebteste alternative Ziel für Malware sein, sondern Mac OS X. "Apple gibt wesentlich mehr Spielraum für die Entwicklung von Viren und Würmern, vor allem der Umstieg auf Intel-Chips könnte ausschlaggebend sein". Sapronov ruft die User von Mac OS X auf, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass auch ihr Betriebssystem kein Hochsicherheitstrakt darstellt. "Die Entwickler von Mac OS X haben nicht fehlerfrei gearbeitet. Allein in den vergangenen Wochen konnten wir zwei Würmer ausfindig machen, die eindeutig Fehler im Betriebssystem demonstrieren".
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