 Rapid7 hat drei Sicherheitslücken in der Scan-Engine von Symantec entdeckt. Die Scan-Engine fungiert dabei als Server-Software, mit Hilfe derer andere Hersteller von AntiVirus-Programmen nach Schädlingen suchen können. Symantec hat dazu bereits eine korrigierte Version mit der Nummer 5.1.0.7 bereitgestellt.
Bei der ersten Sicherheitslücke handelt es sich um eine mehr oder weniger schwerwiegende Sicherheitslücke im Web-Interface des Dienstes. Dadurch könnten außenstehende Angreifer volle Kontrolle über den Server erlangen. Dazu reicht es auch, XML-Requests an den Server zu senden, wodurch letztlich die Passwortabfrage umgangen werden kann.
Die zweite Schwachstelle lässt sich über die SSL-Verschlüsselung ausnutzen. Da hier lediglich ein privater Schlüssel benutzt wird, kann er leicht extrahiert und für typische Man-in-the-Middle-Angriffe verwendet werden. Die dritte und letzte Lücke schließlich erlaubt es, auf sämtliche Dateien, die unterhalb des Installationsverzeichnisses liegen, zuzugreifen, wie etwa Einstellungsdateien oder Ähnliches.
Berichte: Lücke #1 | Lücke #2 | Lücke #3
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