Nächste Runde im Patentstreit zwischen Burst & Apple

Wirtschaft & Firmen Mit einer Gegenklage verschärft Burst.com jetzt den Patentstreit mit Apple. Die Firma behauptet, dass der Computerhersteller mit den Produkten iPod, iTunes und Quicktime vier Patente verletzt. Nun fordert sie Lizenzgebühren ein und will diese notfalls auch mit einer einstweiligen Verfügung einfordern. Burst entwickelt Software für Unternehmen, die die Übertragung von Audio- und Videomaterial über das Internet beschleunigt. Auch Microsoft war in einen Patentstreit mit dieser Firma verwickelt und musste eine Abfindung in Höhe von 60 Millionen Dollar zahlen sowie die geschützte Technologie lizenzieren. Die Diskussion mit Apple dauert bereits ein Jahr an, jedoch will das in Cupertino ansässige Unternehmen die Patente nicht anerkennen.

Die Patente schützen eine Technologie, welche die Übertragung von Video- und Audiomaterial schneller als in Echtzeit beinhaltet. Zum Vergleich: Beim Fernsehen dauert die Übertragung einer einstündigen Sendung genau eine Stunde, ein einstündiges Video kann über das Internet aber wesentlich schneller gestreamt werden. Drei der vier angesprochenen Patente wurden damals auch Microsoft zum Verhängnis. Apple wollte bisher noch keine Stellungnahme zum Thema abgeben.
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