Weltweit erste Auktion von Technologiepatenten
Im kalifornischen San Francisco fand in der letzten Woche die weltweit erste öffentliche Auktion von Patenten statt. Einige Patenteigner erhofften sich daraus Einnahmen von bis zu fünf Millionen US-Dollar pro verkauftem Patent, das höchste Gebot erreichte jedoch lediglich 1,4 Millionen US.Dollar.
Angeboten wurden 68 Patente aus verschiedenen Technologiesparten. Darunter waren unter anderem Ideen aus den Bereichen Flash-Speicher, Mobilfunk und 3D-Video. Der Großteil der Auktionen erreichte nicht einmal den vom Besitzer festgelegten Mindestpreis. Einige der Anbieter wollten dennoch mit dem Meistbietenden über einen Verkauf verhandeln.
Der Erfolg einer solchen Auktion ist kaum absehbar. Patente lassen sich im Normalfall nur mit viel Aufwand in ein gewinnbringendes Produkt umsetzen. Mit ihrem Verkauf lässt sich dadurch nur relativ wenig Geld verdienen, es sei denn, man ist ein sogenannter "Patent-Troll" und versucht Lizenzgebühren für eine schon länger existierende Technologie einzutreiben.
Trotz der eher geringen Erfolgsaussichten zog die Auktion die Aufmerksamkeit einiger grosser Unternehmen auf sich, die über ein breites Patentportfolio verfügen. Diese beobachteten der Verlauf der Veranstaltung, um sich über die Entwicklung von Patentauktionen zu infomieren und deren Erfolg einzuschätzen.
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