OCZ senkt Latenz von DDR2-Speicher auf DDR-Niveau

Hardware Der Arbeitsspeicherhersteller OCZ Technology, der vor allem durch seine Produkte für PC-Enthusiasten bekannt ist, hat heute mitgeteilt, dass man es geschafft habe, die Latenzzeiten von DDR2-Speichermodulen auf das Niveau von herkömmlichen DDR-Riegeln zu senken. Dadurch sollen bei normaler Geschwindigkeit bessere Leistungswerte erreicht werden, ohne dass eine Rechnerkomponente übertaktet werden muss. Die verhältnismässig hohen Latenzzeiten sind bisher das grösste Manko der neuen DDR2-Module. In der Werbung wird immer mit der gegenüber DDR-Speicher theoretisch wesentlich höheren Bandbreite geworben, während diese in der Realität durch höhere Latenzzeiten gar nicht erreicht werden kann.

OCZ demonstrierte die starke Verbesserung anhand seiner PC2-5400 EL DDR2 Platinum Edition XTC Module, die bei einer Taktfrequenz von 667 Megahertz Timings von CL3-3-3-15 bieten können. Um diese Werte jedoch erreichen zu können, muss der Speicher mit einer Spannung von 2,1 Volt betrieben werden, was deutlich über der als Standard festgelegten Obergrenze von 1,8 Volt liegt.
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