Microsoft empfiehlt: Kein Neu-PC ohne Betriebssystem

Microsoft In Grossbritannien hat eine Stellungnahme einer Microsoft-Mitarbeiterin für Aufregung in der Open-Source Szene gesorgt. Michala Alexander, die Chefin der Anti-Piraterie Abteilung, schrieb in einer Publikation für Computer-Händler, dass man neue PCs möglichst nicht ohne vorinstalliertes Betriebssystem verkaufen sollte. Der Vertrieb von Computern ohne Betriebssystem sei eine verpasste Chance, sowohl in Bezug auf den Kampf gegen illegale Software, als auch in Anbetracht des Verkaufs von Software und Dienstleistungen. Derzeit werden in Grossbritannien rund fünf Prozent aller neuen Rechner ohne vorinstallierte Software vertrieben.

Alexander begründete ihre Äusserungen damit, dass sie den Partnern ihres Unternehmens zeigen wolle, wie diese ihre Umsätze steigern können, indem Software und Dienstleistungen von Microsoft beim Neukauf eines Computers im Preis enthalten sind.

Die Open-Source Gemeinde kritisierte die Ausführungen Alexanders, weil man davon ausgeht, dass die "nakt" ausgelieferten Systeme den Kunden eine freie Wahl lassen und sie dadurch vor allem für Linux-Distributoren ein wichtiger Faktor sind. Sie fürchten zudem, dass Microsoft wieder einmal versucht, seine vorherrschende Stellung im Markt auszunutzen.
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