ELSA will Produktion von Grafikkarten zurückfahren

Hardware ELSA Technology, ein in Deutschland ansässiger Grafikkartenhersteller, der nach kaum nachvollziehbaren Querelen in Folge der Insolvenz der früheren ELSA AG, entstanden war, will seinen Schwerpunkt verlagern und eine neue Produktlinie einführen. Nach Angaben des Firmen-Chefs CC Lu sollen nähere Details dazu erst in den Monaten Juni und Juli bekannt gegeben werden. Aktuell konzentriert man sich auf die Produktion von Grafikkarten für Endkunden und professionelle Anwender. Gegen Ende 2006 soll die Profi-Sparte nur noch 30 statt wie bisher 50 Prozent des Umsatzes einbringen, während das Endkundensegment weiterhin die Hälfte beitragen wird.

Die heute bekannte ELSA Technology GmbH wurde von taiwanesischen Investoren gegründet, nachdem sie die Namensrechte für die Marke "ELSA" im Rahmen der Insolvenz der früheren ELSA AG erworben hatten. Die ELSA AG war 1980 in Aachen gegründet worden und galt bis zu ihrer Insolvenz als Vorzeigeunternehmen der deutschen Technologiebranche. Aus ihr entstanden nach der Insolvenz zahlreiche andere Firmen, darunter die devolo AG, die vor allem Netzwerkprodukte vertreibt.
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