US-Behörde fürchtet Spionage durch PCs aus China

Weil man Spionage fürchtet, hat die mit der Überwachung der Wirtschaftsbeziehungen zu China beauftragte amerikanische USCC (US-China Economic and Security Review Commission) gefordert, dass eine Lieferung von 15000 Computern des chinesischen Herstellers Lenovo an die US-Regierung vorab untersucht wird. Die Kommission glaubt nach eigenen Angaben, dass die Geräte zu Spionagezwecken verwanzt sein könnten. Seitens des Herstellers erklärte man sich inzwischen ohne Umschweife dazu bereit, die Überprüfung durchführen zu lassen. Man kritisierte die Annahmen der US-Behörden allerdings als grundlos.

Lenovo verwies darauf, dass die System ausserdem in Taiwan produziert werden, und nicht in China selbst. Der Inselstaat ist seit Jahren für seine ablehnende Haltung gegenüber der chinesischen Regierung bekannt. Dennoch betrachtet die USCC den Kauf der Computer durch die US-Regierung als eine "enorme" Möglichkeit für China, um Spionage zu betreiben.
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