Microsofts Virtual Server 2005 R2 bald kostenlos?

Microsoft Der italienische MVP (Most Valuable Professional) Alessandro Perilli will erfahren haben, dass Microsoft schon sehr bald seinen Virtual Server 2005 (R2) kostenlos anbieten wird, dies berichtet er in seinem Blog unter Virtualization.info.

Bereits Anfang Februar hatte Konkurrent VMWare bekanntgegeben, dass die nächste Version des VMWare Servers ebenfalls kostenlos für interessierte Anwender zur Verfügung stehen wird. Beide Produkte erlauben es, virtuelle Computer zu erstellen auf denen anschließend verschiedene Betriebssysteme installiert und eingesetzt werden können. Damit ist es dann beispielsweise möglich, Applikationen unter verschiedenen Windows-Systemen auf ihre Funktionalität zu testen oder mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf einem Computer auszuführen.


Weitere Screenshots Virtual Server 2005 R2

Dabei unterstützt Microsofts Virtual Server 2005 R2 erstmals auch Windows XP (mit installiertem Service Pack 2) als Host-System – bisher mußten Anwender hierbei auf den Windows 2003 Server zurückgreifen. Im Gegensatz zu VMwares Server bieten die Redmonder allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Unterstützung für 64Bit Virtualisierungen.

Microsoft Virtual Server 2005 R2 ist seit Dezember zum Preis von 99 US-Dollar in der Standard; und 199 US-Dollar in der Enterprise Edition käuflich zu erwerben. Zu Testzwecken läßt sich eine 180 Tage lauffähige Version auf Microsoft.com herunterladen. Sollte Perilli recht behalten und Microsoft wirklich ab Montag nächster Woche den Virtual Server kostenlos zur Verfügung stellen, werden wir natürlich darüber berichten.

Wie ebenfalls heute bekannt wurde, hat Microsoft das angekündigte Service Pack 1 für den Virtual Server 2005 R2 auf das kommende Jahr verschoben. Ursprünglich war eine Veröffentlichung für das vierte Quartal dieses Jahres geplant.

Datenblatt: Virtual_Server_2005_R2_Datenblatt_de.pdf
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Könnte man darauf auch Vista in einer Testumgebung installieren und die Hardware verwenden die der Rechner eingebaut hat? Weiss das einer?
 
@Islander: Nein, es scheitert an der Grafikkartenemulation. Und das liegt nicht daran, dass das Programm schlecht ist, sondern dass die Virtuellen Maschinen auf jedem anderen PC lauffähig sein müssen und deshalb nicht von der Hardware des Host-Systems abhängig sein dürfen.
 
@Islander: Natürlich. Die Grafikkartenemulation sorgt ja schliesslich für die Unabhängigkeit des virtuellen Systems. Andere Einstellungen, wie CD-Rom können angepasst werden. Bei mir läuft zum Beispiel MacOSX 10.4, Vista 5342, Linux 10 und MS DOS jeweils in virtuelen Maschinen auf dem Laptop. Und zwar einwandfrei! Dass VMWare 64Bit unterstützt, kann ich allerdings nicht bestätigen. Die Windows XP 64Bit oder Vista 64Bit liessen sich nicht installieren.
 
@MS Personalbuero USA: VMWare unterstütz nur 64Bit Gastsysteme wenn auch ein 64bit Prozessor in deinem System steckt. Bei Bochs soll dies aber wohl auch auf32Bit Systemen funktionieren jedenfalls habe ich da mal was drüber gelesen.
 
@MS Personalbuero USA: Islander hat gefragt, ob man die Hardware des PCs nutzen kann, und das muss man verneinen. Oder hast du DirectX-9-Effekte in deinen VMs?


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