Betrüger liessen sich MS AntiSpyware Beta bezahlen

Microsoft Wie die Kollegen vom Inquirer berichten, hat Microsoft in der vergangenen Woche rechtliche Schritte gegen eine Firma aus dem US-Bundesstaat Massachussetts eingeleitet, die beschuldigt wird, die Beta-Version von Microsofts AntiSpyware zum Kauf angeboten zu haben. Das Unternehmen wirft den Beklagten vor, dass man eine Webseite ins Internet gestellt habe, die darauf abziele Besucher zu verunsichern und auf diese Weise die eigenen Waren und Dienstleistungen auf irreführende Art an den Mann zu bringen.

Angeblich hatten die Betreiber der Seite eine Software angeboten, mit der Besucher ihren PC auf Schad-Software untersuchen sollten. Während eines System-Scans mit der Software wurden jedoch nur animierte Grafiken angezeigt und kein echter Test durchgeführt.

Nach dem Abschluss des angeblichen Scans wurde man auf eine weitere Webseite weitergeleitet, die eine Reihe von "verdächtigen" Dateien anzeigte, welche sich auf dem System des Nutzers befinden würden. Laut Microsoft wurden auch diese Ergebnisse gefälscht, so der Inquirer.

Um die unechten Probleme zu beseitigen, sollte man sich für rund 25 US-Dollar registrieren. Dafür wurde der Zugang zur benötigten Software versprochen. Meldete man sich nun an, bekam man eine Beta-Version von Microsoft Windows AntiSpyware angeboten, die normalerweise kostenlos zum Download bereitsteht.

Microsoft AntiSpyware wurde mittlerweile in Windows Defender umbenannt und befindet sich weiterhin in der Beta-Phase. Die Software soll Teil des neuen Betriebssystems Windows Vista werden, wird aber aller Voraussicht nach auch für Windows XP mit Service Pack 2 zur Verfügung stehen. Ein Download für dieses Betriebssystem ist bereits jetz möglich (wir berichteten).
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