Sicherheitslücke in Internet Explorer 6 & 7 gefunden

Software Der Sicherheitsspezialist Michal Zalewski hat gestern einen ausführlichen Bericht darüber ins Internet gestellt, wie der Internet Explorer von Microsoft durch einfache HTML-Befehle zum Absturz gebracht werden kann und somit optimale Angriffsfläche für Angreifer bietet, die Code einschleusen wollen. Lediglich durch Definieren mehrerer tausend Event-Handler in HTML-Tags, wie es beispielsweise onClick oder auch onLoad sind, kann der Browser auf primitivste Weise zum Absturz gebracht werden, indem dieser versucht, außerhalb seiner Speichergrenzen Daten zu schreiben. Laut dem Bericht von Zalewski ist sowohl ein Internet Explorer 6.0, der mit allen bisher verfügbaren Patches versehen wurde, als auch die zweite Beta-Version von Internet Explorer 7.0 betroffen.

Gefährlich könnte die Lücke letztlich dadurch werden, weil Zalewski mehr als genügend Informationen frei veröffentlicht hat, die einem Cracker ausreichen, um den Angriff zu starten. Zusätzlich hat er ein Testscript entworfen, das über eintausend Mal den Befehl onclick=bork enthält und Internet Explorer infolgedessen einfriert. Erschwerend kommt hinzu, dass er Microsoft nicht vorab über die Schwachstelle unterricht hat. Wann nun also tatsächlich ein Update bereitgestellt werden wird, ist noch unklar.

Link: Remote overflow in MSIE script action handlers (mshtml.dll)
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!