Google muss in den USA Nutzerdaten preisgeben

Wirtschaft & Firmen Geht es nach dem Willen eines Richters aus Kalifornien, soll der Internet-Dienstleister Google, welcher vor allem durch die gleichnamige Suchmaschine bekannt wurde, zur Herausgabe Tausender Nutzerdaten gezwungen werden. Grund hierfür ist, dass man ein Gesetz durchsetzen möchte, welches Kinder vor pornographischen Inhalten im Internet schützen soll. Bislang weigerte sich Google allerdings unter Verweis auf den Datenschutz die Daten herauszugeben.

Eine entsprechende Anordnung kündigte Richter James Ware jedoch bereits gestern im kalifornischen San Jose an. Das schriftliche Urteil soll in Kürze vorliegen.

Das Justizministerium betont jedoch, dass es sich bei den Daten um rein statistische und nicht personalisierte Daten handelt. Die Suchanfragen mit fragwürdigem Inhalt sollen somit keiner Person zugeordnet werden können.

Googles Konkurrenten Microsoft und Yahoo sind der Aufforderung des Justizministeriums bereits nachgekommen.
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