Microsoft: OpenOffice gut, aber 10 Jahre hinterher

Office Microsoft versucht offenbar alles um seine Geschäftskunden auf die Einführung seiner überarbeiteten Büro-Suite Office 2007 vorzubereiten und rührt dementsprechend kräftig die Werbetrommel. Alan Yates, ein Microsoft-Manager, hat nun gegenüber ITWire behauptet, dass der kostenlose Konkurrent OpenOffice.org um 10 Jahre rückständig ist. Seiner Meinung nach gibt es eine Reihe von Gründen für einen Umstieg auf die neue Office-Version und die damit verbundene Investition von 130 bis 430 Euro. Er sagte, dass der Nutzen des jeweiligen Produkts davon abhänge wofür es verwendet werden soll. Wenn man nur einfache Aufgaben, wie das Verfassen von Schriftstücken oder Erstellen einer Präsentation, erledigen wolle, reiche OpenOffice vollkommen aus, so Yates.

OpenOffice sei jedoch entwickelt worden, um die Macken und Probleme von Microsoft Office zu beseitigen, die vor rund 10 Jahren bestanden. Damals sei das am weitesten verbreitete Nutzungsmodell der einzelne Anwender an seinem eigenen PC gewesen. Mittlerweile jedoch haben sich laut Yates die Anforderungen an ein Office-Paket verändert.

Heutzutage werden Dokumente ihm zufolge meist nicht mehr von einer einzelnen Person erstellt, sondern von Arbeitsgruppen, die das Projekt gemeinsam bearbeiten. Daher sei OpenOffice zwar für simple Aufgaben bestens geeignet, könne aber nicht in der modernen Arbeitswelt in Unternehmen eingesetzt werden.

Als wichtigste Vorteile von Microsoft Office 2007 nannte Yates so auch die zahlreichen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in Teams. Durch die Integration von Kommunikationssoftware wie E-Mail-Client und Instant Messenger würde die Kooperation von Mitarbeitern stark verbessert, sagte er.
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