US-Bürgerrechtler gemeinsam gegen bezahlte E-Mails

Internet & Webdienste Vor einigen Wochen hatten AOL und Yahoo bekannt gegeben, dass die Unternehmen in Zukunft für einige E-Mails Geld vom Absender verlangen würden, um den Versand von Spam zu reduzieren. Nach dem Modell wären für eine direkte Zustellung einer E-Mail zwischen 0,25 und 1 US-Cent fällig. Normale Mails müssen weiterhin durch die immer strikteren Filter geprüft werden. Nun haben sich US-amerikanische Bürgerrechtsorganisationen zu einem Bündnis gegen die Neuerung zusammengeschlossen. Dazu gehören neben der Vereinigung der Waffenbesitzer auch ein Verbund von Informationsportalen über Krebs und die Online-Aktivisiten von MoveOn.org. Gemeinsam wollen sie nun gegen das Bezahlmodell für Massen-E-Mails protestieren.

Die Gruppen fordern AOL und Yahoo auf, von ihren Plänen abzusehen, da sie Nachteile für gemeinnützige Organisationen, kleine Unternehmen und Familien sehen. Keiner der Betroffenen könne sicher sein, dass eine E-Mail an einen der beiden Anbieter ihr Ziel auch erreicht. Dadurch würde die Arbeit von Non-Profit Organisationen und anderen gemeinnützigen Unternehmungen massiv behindert, da diese ihre Mitglieder häufig über E-Mails mobilisieren.

AOL plant die Einführung der Gebühr für Massen-Mails innerhalb der nächsten 30 Tage. Derzeit ist noch nicht klar, wann auch Yahoo die zertifizierten E-Mails seinen Nutzern anbieten will.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren13
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 12:00 Uhr Logitech M570 Trackball Mouse
Logitech M570 Trackball Mouse
Original Amazon-Preis
46,97
Im Preisvergleich ab
37,50
Blitzangebot-Preis
36,99
Ersparnis zu Amazon 21% oder 9,98

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Tipp einsenden