Windows Live Dienste bekommen eigenes ID-System

Microsoft Wie die Kollegen von BetaNews berichten, soll der Identifikationsdienst Passport auch in den neuen Windows Live Services integriert werden. Dazu soll das System im kommenden Jahr in "Windows Live ID" umbenannt werden und auf die kürzlich vorgestellte InfoCard Technologie setzen. Windows Live ID ist offenbar einer von rund drei Dutzend Live-Diensten, die derzeit in der Entwicklung sind. Microsoft arbeitet an seiner neuen Web-Strategie, um dem Suchmaschinenbetreiber Google den Markt für interaktive Online-Applikationen nicht allein zu überlassen.

Ein Microsoft-Sprecher bestätigte die Existenz von Windows Live ID gegenüber BetaNews und bezeichnete das System als wichtiges Update der Passport-Technologie. Ihm zufolge soll Windows Live ID eine wichtige Rolle bei der Einführung der neuen Online-Dienste aus dem Hause Microsoft spielen. Um das Ganze zukunftstauglich zu machen, wird auch der Einsatz von InfoCard in Betracht gezogen, einem neuen ID-System, das die Daten im Gegensatz zu .NET Passport auf dem Rechner des Nutzers ablegt und nicht auf Microsofts Servern.
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