Vista: Microsoft gibt endgültige Versionsliste bekannt

Windows Vista Microsoft hat am gestrigen Sonntag die endgültige Liste der verschiedenen Varianten von Windows Vista bekannt gegeben. Es wird insgesamt sechs Versionen geben, was der heute erhältlichen Anzahl der Editionen von Windows XP entspricht. Interessanterweise ist in der Pressemitteilung nicht die Rede von einer abgespeckten Variante für die EU, in der kein Media Player enthalten ist. Von den sechs Varianten sind zwei speziell für Unternehmen gedacht, während es drei Versionen für den Heimanwender und eine für neue Märkte geben soll. Jede Version soll die speziellen Bedürfnisse einer Nutzergruppe erfüllen und mit Vista sollen Technologien wie 64-Bit, Media Center und Tablet PC einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Folgende Varianten von Windows Vista wird es geben:
  • Windows Vista Business
  • Windows Vista Enterprise

  • Windows Vista Home Basic
  • Windows Vista Home Premium
  • Windows Vista Ultimate

  • Windows Vista Starter

Windows Vista Business & Windows Vista Enterprise

Mit den Editionen "Business" und "Enterprise" sollen Unternehmen aller Art angesprochen werden. Windows Vista Business zielt dabei auf kleine und mittelständische Unternehmen, während die Enterprise-Ausgabe für weltweit agierende Firmen gedacht ist. Insgesamt soll Vista die Kosten für den Unterhalt und den Support für Unternehmen senken und die Arbeit und Zusammenarbeit von großen Belegschaften erleichtern.

Windows Vista Business enthält neben der neuen Benutzeroberfläche Aero, die eine erhöhte Produktivität mit sich bringen soll, eine verbesserte Verwaltung von Dokumenten und Tablet PC Funktionen. Windows Vista Enterprise wartet mit den gleichen Möglichkeiten auf, bietet aber darüber hinaus noch besondere Optionen für den Einsatz in grossen Firmen. So kann ein einziges Image auf allen Systemen des Unternehmens zum Einsatz kommen, wodurch die Instandhaltungskosten stark gesenkt werden sollen.

Hinzu kommt die BitLocker Laufwerksverschlüsselung, welche Schutz für die persönlichen Daten von Mitarbeitern sorgen soll, die sich einen Computerarbeitsplatz teilen. Durch den Einsatz von Virtual PC Express soll zudem die Abwärtkompatibilität zu älteren Windows-Systemen gewährleistet sein. Besonders interessant ist folgendes Feature: Windows Vista Enterprise wird über ein Subsystem verfügen, dass es ermöglicht UNIX-Applikationen unverändert auf einem mit Vista ausgestatteten PC einzusetzen.


Windows Vista Home Basic & Windows Vista Premium

Für Endkunden sollen wie erwähnt drei Editionen von Windows Vista verfügbar sein. In der Home Basic Ausgabe will Microsoft die grundlegensten Werkzeuge für Menschen mit normalen Anforderungen an einen PC bereitstellen. So soll Windows Vista Home Basic Kunden, die ihren Computer zum Surfen im Internet, um Kontakt zu Freunden zu halten, oder zum Erstellen von einfachen Dokumenten nutzen, eine sichere und verlässliche Arbeitsumgebung bieten. Dabei verzichtet das System nicht auf wichtige neue Features von Vista. Neben dem neuen Search Explorer und den Sicherheitsoptionen für Eltern ist auch die Sidebar enthalten.

Die Windows Vista Home Premium Version bietet darüber hinaus zusätzliche Unterhaltungsfunktionen und soll so einen optimierten Umgang mit digitalen Medien aller Art gewährleisten. Es enthält die gleichen Grundfunktionen wie die Basic-Variante. Hinzu kommt eine Suchfunktion für das gesamte System, welche die Organisation von Mediensammlungen vereinfachen soll, sowie ein eingebautes Media Center, mit dem der Anwender seine Medien im gesamten Haus verbreiten kann und auch Verbindungen zur Spielkonsole Xbox 360 möglich sind.

Windows Vista Home Premium offeriert ausserdem den Einsatz auf einem Tablet PC, wobei es also auch über einen berührungsempfindlichen Bildschirm bedient werden kann. Mit einer eingebauten Brenn- und Authoring-Funktion für DVD-Medien können Anwender auf einfache Art und Weise eigene Film-, Musik- und Daten-DVDs erstellen.


Windows Vista Ultimate

In der Ultimate Variante sind alle Funktionen der verschiedenen Betriebssysteme für Heim- und Business-Anwender integriert. Es kombiniert die Unterhaltungsfunktionen, Mobilitätseigenschaften und geschäftsorientierten Features in einem Paket und stellt laut Microsoft das erste Betriebssystem seiner Art dar.


Windows Vista Starter

Vista Starter soll vor allem in Entwicklungsländern vertrieben werden und der dortigen Bevölkerung die Möglichkeit bieten, durch die Nutzung des Computers und des Internets soziale Vorteile und eine höhere Bildung zu erlangen. Es ist das einzige neue System, das nur auf 32-Bit Systemen laufen kann und wurde speziell für günstige PCs entwickelt. Es kommt ohne die neue Aero-Oberfläche aus.


Alle anderen Vista-Varianten sollen sowohl in einer 32-Bit, als auch einer 64-Bit Version angeboten werden und so den Bedürfnissen der Kunden entsprechen können. Windows Vista Home Basic, Home Premium, Ultimate und Business werden über den normalen Handel vertrieben, während Vista Enterprise nur über ein spezielles Firmenprogramm von Microsoft erhältlich sein wird.

Weitere Informationen: Microsoft Pressemitteilung (englisch)
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