Microsoft-Konkurrenz fordert neues Monopolverfahren

Microsoft Eine Gruppe von Microsofts größten Rivalen hat bei der EU-Kommission eine Beschwerde eingelegt, die sich gegen die Büro-Software Office und "andere, kommende Produkte" richtet. Man wirft dem Unternehmen vor, mit seinen Geschäftspraktiken Wettbewerber auszuschließen. Der Zusammenschluss mit der Bezeichnung E.C.I.S. (Europäisches Kommitee für interoperable Systeme), zu dem Firmen wie IBM, Nokia, RealNetworks und Red Hat gehören, gab an, dass Microsoft durch die Verweigerung der Offenlegung seiner Office-Formate (z.B. .doc, .xls, .ppt) andere Produkte schwäche. So könnten OpenOffice und StarOffice keine volle Kompatibilität erreichen, so dass der Einsatz von Linux bei Desktop-Rechnern behindert wird.

ECIS fordert die EU-Kommission auf, die geschäftsschädigenden Praktiken des Redmonder Software-Konzerns zu untersuchen und gegebenenfalls zu unterbinden. Die Gruppe, zu der auch Sun, Corel, Linspire und der Browser-Hersteller Opera gehören, begründet ihre Forderungen damit, dass Microsofts Verhalten Endkunden und Unternemen die Option auf freie Auswahl unter konkurrierenden Software-Produkten nehme.

Weiterhin hieß es, dass Microsoft so seine bestehende Monopolstellung ausbauen, sowie die Beherrschung der Märkte auch mit seinen kommenden Produkten (Windows Vista, Office 2007) weiter vorantreiben wolle. Die Beschwerde wurde nach Angaben des ECIS unäbhängig von dem immer noch laufenden Monopolverfahren aus dem Jahr 2004 eingereicht.

Microsoft wies die Vorwürfe mittlerweile zurück. Man habe damit gerechnet, dass mit der Einführung neuer Produkte, die den Kunden zugute kommen, speziell den technologischen Durchbrüchen von Windows Vista und Office 2007, einige Konkurrenten Beschwerde einreichen würden, so das Unternehmen. ECIS sei ein Versuch, bei dem Firmen wie IBM und andere Mitbewerber einen regulatorischen Prozess für ihre Zwecke auszunutzen versuchen.
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