Vista: Neue Details zum Schnellstart mit Flash-Chips

Windows Vista Glaubt man dem für die USA zuständigen Marketing-Manager des Halbleiterherstellers Samsung, so wird Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista einen wahren Ansturm auf die bisher vor allem in Speicherkarten und tragbaren Media-Playern zum Einsatz kommenden Flash-Module auslösen. In einem Interview mit dem Branchendienst EETimes sagte er, dass derartiger Speicher im Jahr 2006 erstmals flächendeckend in vielen PCs Einzug halten wird. Dies führt er auf die in Windows Vista integrierte Schnellstart-Technologie EMD (External Memory Device) und Festplatten mit integriertem Flash-Speicher zurück, die ebenfalls den Startvorgang von Windows beschleunigen sollen.

Kommt EMD zum Einsatz, dient ein entfernbares Speichermedium als Ergänzung zum normalen Arbeitsspeicher. Das Betriebssystem ermittelt welche Daten beim nächsten Start wahrscheinlich benötigt werden und legt diese auf dem Flash-Gerät ab. Dadurch kann der Nutzer innerhalb kürzester Zeit das System starten und es stehen sofort alle gewünschten Programme zur Verfügung. Nach Angaben des Samsung-Mitarbeiters kann Windows Vista so dafür sorgen, dass an Wochentagen zum Beispiel Büro-Software auf dem EMD abgelegt wird und am Wochenende Spiele bereitgestellt werden.

Weiters geht man bei Samsung davon aus, dass die Hersteller von Computern bis zum Start von Vista Wege gefunden haben werden, wie ein als EMD zum Einsatz kommendes USB-Flash-Gerät weniger störend mit dem PC verbunden werden kann, so dass die Gefahr einer Beschädigung durch Unvorsichtigkeit nicht mehr bestehen wird.

Die zweite Möglichkeit den Boot-Vorgang von Vista erheblich zu beschleunigen, besteht im Einsatz von Festplatten, die bereits mit integriertem Flash-Speicher ausgestattet sind. Eine solche sogenannte "Hybrid Hard Disk" (HHD) wurde von Samsung und Microsoft bereits auf der WinHEC im April 2005 präsentiert.

Da der Speicher dabei sowohl Start- als auch Schreib-Puffer ist, kann die Fesplatte für längere Perioden komplett abgeschaltet bleiben, da alle benötigten Daten aus dem integrierten Flash kommen können. Der Marketing-Chef von Samsung USA geht derzeit davon aus, dass erste kommerziell vertriebene HHD-Festplatten mit 256 Megabyte Pufferspeicher ausgerüstet sein werden.
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