Microsoft will neue Fristverlängerung im Streit mit EU

Microsoft Microsoft hat erneut um eine Fristverlängerung für eine Antwort auf die Vorwürfe der EU-Kommission gebeten. Dies geht aus einem Brief der Rechtsanwälte des Unternehmens vom gestrigen Donnerstag hervor. Den Redmondern drohen Strafzahlungen in Höhe von zwei Millionen Euro pro Tag. Grund für die von der EU geforderte Strafe ist die Nichterfüllung der Auflagen aus dem Monopolverfahren gegen Microsoft vom März 2004. Die EU-Kommission hatte MS erst vor rund einer Woche eine Fristverlängerung beantragt, der auch stattgegeben wurde, so dass der Stichtag für die Bereitstellung der von der EU gewünschten Dokumentation der Workgroup Server Systeme auf den 15. Februar verschoben wurde.

Vorgestern nun baten die Rechtsanwälte von Microsoft zunächst um Zugriff auf die Dokumentation des Rechtsstreits zwischen der EU und Microsoft, um die richtigen Dokumente liefern zu können. Gleichzeitig kritisierten sie das Vorgehen der EU, weil man das dem Unternehmen zustehende Recht auf Verteidigung missachte.

Nun muss erneut eine Zustimmung des zuständigen EU-Offiziellen abgewartet werden, bevor feststeht, ob Microsoft erneut mehr Zeit bekommt, um die Informationen über die Protokolle der Workgroup Server Systeme einzureichen.
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