Windows Vista: Keine Beta 2, dafür viele Previews

Windows Vista Der Redmonder Softwarekonzern will sich, wie jetzt bekannt wurde, bei der Entwicklung der nächsten Version seiner Windows-Betriebssystemreihe, Windows Vista, nicht auf ein oder zwei Betaversionen verlassen sondern bevorzugt mehrere Community Technology Previews (CTPs). Wie Jim Allchin, Leiter der Product & Service Division bei Microsoft mitteilte, wird daher die zweite Betaversion (Beta 2) mehreren Previews weichen. Community Technology Previews unterscheiden sich von herkömmlichen Betaversion insofern, als dass sie keiner Qualitätsprüfung unterzogen werden, daher weniger stabil sind und einen "Snapshot" des Produktes zu diesem Zeitpunkt präsentieren.

Die im Dezember freigegebene Preview (Build 5270) nannte Allchin "Partner CTP", also eine Preview, die vornehmlich für Partner des Konzerns gedacht war. Die nächste Preview soll im ersten Quartal dieses Jahres erscheinen und vornemlich an Technology Adoption Program (TAP)-Tester gehen. Dieser TAP-Build enthält weitere neue Funktionen, so soll beispielsweise zum ersten Mal eine Installation von Vista auf Windows XP ermöglicht werden.

Auch wenn diese, Gerüchten zu Folge für Februar erwartete Preview angeblich auch wieder die Windows Sidebar enthalten soll, wollte Allchin dieses Gerücht nicht bestätigen, da Microsoft zu diesem Zeitpunkt keine weitere Aussagen über Features dieses Builds machen wollte.

Eine dritte Preview wird für das zweite Quartal erwartet. Sie soll Gerüchten nach im April freigegeben werden. Es handelt sich hierbei um eine Preview im Rahmen des Customer Preview Program (CPP). Der Name lässt daraus folgern, dass diese Preview allen Kunden zur Verfügung stehen wird.

Alle oben genannten Previews werden den Namen "Beta 2" tragen, auch wenn Allchin zugleich unterstrich, dass es für Vista weder eine Beta 2 noch irgendwelche Release Candidates (RCs) geben wird. Zu diesem Zeitpunkt ist noch unklar, ob Microsoft sich damit endgültig bei Windows von den Betaversionen verabschiedet. Sicher ist aber, dass Microsoft mehr auf Feedback der Tester setzt und anstatt innerhalb eines halben Jahres nur eine Betaversion freizugeben, lieber mehrere Previews in diesem Zeitraum veröffentlicht.
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