Skype nützliches Werkzeug für Internet-Kriminelle?

Software Ein Professor warnt davor, dass VoIP-Software genutzt werden könnte, um so genannte "Botnets" zu tarnen. Diese Armeen normaler Computer, die von einem Virus infiziert, oder mit Hilfe von anderer Schad-Software durch Dritte misbraucht werden, könnten dann Distributed Denial of Service (DDoS) Attacken starten. Jon Crowcroft, Professor für Kommunikationssysteme an der Universität Camebridge, geht davon aus, dass diese Botnetze mit Hilfe von in VoIP-Traffic enthaltenen Befehlen gesteuert werden können. Die dann durchgeführten DDoS-Attacken können zur Funktionsverweigerung von Servern führen, wenn diese mit zuvielen Anfragen beansprucht werden.

Normalerweise werden DDoS-Attacken gestoppt, indem man den Ursprung der zum Betrieb der Botnetze üblicherweise verwendeten Chat- oder Instant-Messenger-Nachrichten zurückverfolgt. Der Professor ist überzeugt, dass es wesentlich schwerer werden dürfte, den Ursprung der Attacke auszumachen, wenn ein Angreifer sie mit Hilfe von VoIP-Technologie durchführt.

Seitens des Internet-Telefonieanbieters Skype steht man den Behauptungen des Professors mit Skepsis gegenüber. So sagte ein Sprecher, dass es kein Protokoll gebe, dass sich nicht missbrauchen lässt.

Crowcroft ist der Meinung, dass man besser an dem Problem arbeiten könnte, wenn Skype seine Routing-Spezifikationen offenlegen würde. Da das Protokoll aber auch weiterhin proprietär bleiben wird, sieht er kaum eine Chance dagegen vorzugehen. Weitere Informationen zu diesem Thema lassen sich hier abrufen (englisch).
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