Erster Computer-Virus Brain feiert 20. Geburtstag

Vor zwanzig Jahren, also im Jahre 1986, wurde der erste Computer-Virus entdeckt, der später auch Brain genannt wurde. Dieser konnte lediglich über Diskettenlaufwerke zweier Computer in Umlauf gebracht werden. Aber trotz der geringen Verbreitung wurde er immer bekannter, da er der erste seiner Art war. Brain - zu Deutsch etwa Gehirn - ist ein Bootsektor-Virus, der aber im Gegensatz zu den heutigen Schädlingen verhältnismäßig wenig anrichten konnte. Wenn die Diskette schon beim Starten des PCs eingelegt ist, wird er gestartet und verlangsamt den Lesevorgang so, sodass es unmöglich wird, die Daten zu betrachten beziehungsweise zu verarbeiten. Forscher der in Amerika gelegenen Universität Delaware haben das unmittelbar nach dessen Verbreitung herausgefunden. Heute geht man davon aus, dass Brain ursprünglich eine Anwendung zum Sichern von Programmen war, die von einer pakistanischen Softwarefirma entwickelt wurde.

Die Anzahl der über den PC verbeiteten Viren wird derzeit auf 150.000 Stück geschätzt. Angaben des FBI zu Folge wurden im vergangenen Jahr rund 84 Prozent aller US-Unternehmen von Schädlingen befallen. Allein für die Sicherheitsvorkehrungen fallen für Firmen im Durchschnitt 24.000 Dollar pro Jahr an. Übrigens: Bereits 1982 wurde der so genannte Elk Cloner-Virus programmiert, der speziell für Apple-II-PCs bestimmt war und von Richard Skrenta stammte.

Vielen Dank an Alexander Schaub für diesen Hinweis!
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