OneCare: Call-Home-Funktionen verunsichern Nutzer

Windows Ein unregistrierter Blogger hat nun einen Bericht auf dem Blogportal von Windows OneCare Live verfasst, der offen legt, dass die Anzahl der mitwirkenden Beta-Tester, die ihre Software-Firewall nicht in Betrieb haben, angestiegen sei. Somit sei auch die Anzahl der Computer, die laut der Software als sicher gelten, gesunken. Windows OneCare ist eine Initiative im Rahmen des Live-Programms von Microsoft und soll den tatsächlichen Gesundheitszustand des Computers anhand von verschiedenen Farben (grün für sicher, rot für nicht sicher) symbolisieren. Dabei helfen sollen beispielsweise ein Anti-Virus-Programm, eine Firewall, ein Tune-Up-Tool sowie diverse Backup-Software. Jetzt habe man nicht nur eine Abnahme der als sicher geltenden PCs festgestellt, auch die Aktualität der auf dem Computer befindlichen Virendefinitionen oder zuletzt gesicherten Daten nahm laut eigenen Angaben in letzter Zeit ab.

Eine logische Folge des Artikels war, dass zahlreiche Kommentatoren über die Call-Home-Funktionen von Windows OneCare merkbar verunsichert waren. Bei Einigen zum Beispiel kam die Frage auf, welche Daten man bei Microsoft über Windows OneCare empfangen kann und ob es rechtmäßig sei, die Konfiguration des PCs zu analysieren. Tatsächlich findet sich in der EULA der Software ein Absatz, in dem der Hersteller erklärt, dass Daten über den Konfigurationszustand des Computers automatisch an Microsoft übertragen werden, um den bereitgestellten Service aufrecht erhalten und eine sichere Konfiguration gewährleisten zu können.

In einem weiteren Artikel auf der Projektseite von Windows OneCare Live wird außerdem erläutert, wie oft bestimmte Informationen an Microsoft übermittelt werden. Während der Gesamtsicherheitszustand des PCs täglich abgeschickt wird, passiert der Gesundheitsstatus der Anti-Virus-Software lediglich monatlich. Werden dagegen Einstellungen an der Software-Firewall geändert, wozu beispielshalber das Blocken eines Programms gehören würde, wird eine vollständige Liste von den Anwendungen übersendet, die Zugang zum Internet haben. Die Liste enthält jedoch nicht nur den Namen, sondern auch die Versionsnummer und den Hersteller.

Weiters wird das Unternehmen automatisch über erfolgreiche Sicherungen in Kenntnis gesetzt. Dazu zählen ganz grundsätzliche Backups ebenso wie Sicherungen von Dateitypen, die nicht in den Standard-Dateierweiterungen von Windows verzeichnet sind. Doch Microsoft versteckt die EULA und die Informationen über die regelmäßige Übersendung von computerbezogenen Daten allerdings nicht. Man hat auf der Projektseite nicht nur einen Link zu den Allgemeinen Bedingungen gesetzt, vor der Teilnahme am Beta-Test muss sogar die E-Mail-Adresse angegeben werden, um sicherzugehen, dass die Regeln gelesen und akzeptiert wurden. Reaktionen zum Artikel und speziell zu den Kommentaren blieben seitens Microsoft bisher aus.

Blogeintrag: Windows OneCare Team Blog
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren13
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 14:15 Uhr MUSIC ANGEL Lautsprecher der Magnetschwebe mit Bluetooth 4.0 Multifarben LED kabellos 360 Grad mit den Mikrofon
MUSIC ANGEL Lautsprecher der Magnetschwebe mit Bluetooth 4.0 Multifarben LED kabellos 360 Grad mit den Mikrofon
Original Amazon-Preis
89,99
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
71,89
Ersparnis zu Amazon 20% oder 18,10
Nur bei Amazon erhältlich

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Tipp einsenden