Windows Vista: Firewall bietet viel mehr Optionen

Windows Vista Mit dem Service Pack 2 bekam Microsoft Windows XP erstmals eine eigene Firewall spendiert. Diese bot jedoch kaum Einstellungsoptionen, so dass man sie als mehr oder weniger rudimentär bezeichnen kann. Viele Anwender greifen deshalb auf Fremdprodukte zurück, die mehr Optionen bieten. Microsoft hat offenbar aus seinen Fehlern gelernt und hat in Windows Vista eine neue Möglichkeit hinzugefügt, um die Einstellungen der Firewall wesentlich genauer zu spezifizieren. So existiert nun erstmals auch die Option, ausgehende Verbindungen zu blockieren oder nur unter bestimmten Voraussetzungen zuzulassen.


Wenn man sich mit der letzten verfügbaren Community Tech Preview vom Dezember 2005, der Windows Vista Build 5270, einmal eingehender befasst, verschwindet der Eindruck, dass Microsoft an der aus Windows XP Service Pack 2 bekannten Firewall kaum etwas verändert hat schnell.

Zwar sehen die normalen, über die Oberfläche direkt abrufbaren Optionen gleich aus, wenn man jedoch über die Management-Konsole die erweiterten Sicherheitsoptionen der Firewall aufruft, eröffnen sich zahlreiche neue Möglichkeiten.

Um diese Funktionen zu nutzen, muss zunächst via mmc.exe die Microsoft Management Konsole gestartet werden, danach das Snap-In "Windows Firewall with Advanced Security" Snap-In aufrufen und dieses für dem "Lokalen Computer" zuordnen. Danach erscheint ein sehr aufgeräumtes Interface, das eine Fülle von Einstellungen in einer Übersicht darstellt.

Windows Vista FirewallWindows Vista FirewallWindows Vista FirewallWindows Vista Firewall

Mehrere Dinge fallen sofort ins Auge. So lassen sich nun, je nach dem ob der Rechner zu einer Domäne gehört, verschiedene Profile einrichten. Zudem lassen sich neuerdings auch für ausgehende Verbindungen regeln festlegen. Nach einem Klick auf die "Windows Firewall Properties" kann der Nutzer nun diverse Justierungen vornehmen. Mit einem Mausklick lassen sich pauschal alle Verbindungen in beide Richtungen blockieren.

Über die in der Management-Konsole angezeigten Menüpunkte für "Eingehende" bzw. "Ausgehende Ausnahmen" können nun für Programme, Dienste und mehr Regeln definiert werden. Von Haus aus sind bereits zahlreiche Ausnahmen definiert, die aber nicht aktiviert sind. Wenn man eigene Ausnahmen festlegen möchte, kann man diverse Einstellungen machen.

In einem ersten Test erwies sich das Ganze als sehr gut funktionierend. Nachdem pauschal sämtliche Verbindungen blockiert wurden, konnte kein Programm mehr eine Verbindung zum Internet aufbauen, ohne dass eine Ausnahmeregelung getroffen wurde.
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