Windows Vista: Neue Infos zu CTPs & Funktionen

Windows Vista Vor wenigen Tagen fand eine Chat-Session mit einer Gruppe von Microsoft-Mitarbeitern statt. Es ging vor allem um Neuerungen in kommenden Community Tech Previews (CTP) von Windows Vista und auch Fragen zu einigen Problemen, die während des Einsatzes der Beta-Versionen augetreten waren, wurden beantwortet.

Zu den Befragten gehörten neben Test-Ingeneuren aus dem Vista Beta Team, einem Test-Manager des OS-Auslieferungs-Team und einigen Beta-Support Mitarbeitern auch ein Entwickler aus dem Kernel-Team, dass sich mit dem Boot Manager und dessen umgebenden Technologien befasst.

Während des Chats wurden zahlreiche Fragen zu Problemen gestellt, aber auch einige interessante Neuigkeiten wurden erstmals erwähnt.

Zu allererst ging es um einige Probleme, die dazu führten, dass einige Tester bisher nicht in der Lage waren, die bisherigen Windows Vista CTPs zu installieren. Vor allem die Schwierigkeiten bei der Installation auf SATA-Festplatten besorgten, die Tester.

In der aktuellen CTP-Build 5270 sollen viele dieser Probleme bereits behoben sein und in kommenden CTPs will man auch die weiteren Unzulänglichkeiten in dieser Hinsicht beseitigen. Auch die bisher mangelhafte Erkennung von installierten AntiVirus-Programmen soll bald verbessert werden. Im Rahmen dieser Bemühungen will man ebenfalls die Installationsdauer in einer Virtual Machine verkürzen. Bisher sei Windows Vista einfach nicht für diesen Installationsweg optimiert worden.

Allgemein soll die Dauer der Installation des neuen Betriebssystems mit der nächsten und den folgenden Tech Previews stark verkürzt werden. Bisher schien die Fortschrittsanzeige kaum ihren Zweck zu erfüllen - der Status der Installation liess sich nur schwer einschätzen. Man überlegt ausserdem weitere Informationen über den jeweils aktuellen Stand anzeigen zu lassen. Bereits mit der für Februar angekündigten Vorabversion sollen starke Verbesserungen in dieser Hinsicht erkennbar sein.

Um den Installationsprozess zu beschleunigen, arbeitet man derzeit an der Umsetzung einer neuen Methode zur Erstellung der CTP-Builds. Mit Hilfe des sogenannten "Staging" will man das System soweit für die Installation vorbereiten, dass viele der Schritte wegfallen, die das Setup derzeit noch beim Tester/Kunden durchführen muss. In internen Tests konnte man Windows Vista auf diese Weise innerhalb von 30 Minuten komplett installieren. Bisher dauert das Setup der Beta-Versionen zwischen eineinhalb und vier Stunden.

Neben den bereits erwähnten Stellungnahmen bezüglich einiger Fehler, die den Einsatz der Betas erschweren oder unmöglich machen, wurde auch einiges zu neuen, bisher noch nicht enthaltenen Features gesagt.

So wird es möglich sein, Probleme des fertig installierten Betriebssystems mit Hilfe eines sogenannten "System Recovery Troubleshooters" zu beseitigen, der über den ersten Dialog nach einem Start von CD angezeigt ausgewählt werden kann. Mit dem neuen Helfer kann man dann Boot-Sektoren reparieren, Dateien kopieren und ähnliche "Wartungsarbeiten" vornehmen.

Die eigentliche Installation soll weiterhin so einfach wie möglich gehalten werden. Dazu will man zu jedem Schritt eine kontextbezogene Hilfe anbieten, die zusätzlich mit bebildert wird. Als Ergänzung dazu soll der Anwender nach dem Einlegen der Vista-CD eine zusätzliche Hilfsfunktion nutzen können.

Das Beste kommt immer zum Schluss. Nun also zu den bedeutsamen Neuigkeiten, die während des Chats zu erfahren waren. In der nächsten CTP soll endlich die automatische Aktivierung von Windows Vista bereits während der Installation funktionieren. Bisher konnte man diese Option zwar auswählen, dies zeigte jedoch keine Wirkung. Mit der Februar CTP soll es auch erstmals möglich sein, eine bestehende Installation von Windows XP auf Windows Vista zu aktualisieren.

Weiterhin hiess es, dass Windows Vista nach seiner Veröffentlichung nicht in der Lage sein wird, ohne den Einsatz eines zusätzlichen DVD-Decoders wie PowerDVD, DVD-Medien wiederzugeben. Auf die Frage, ob die Tester der Beta-Versionen nach der Fertigstellung des Systems als Bonus kostenlos eine CD/DVD erhalten werden, hiess es, dass man darüber noch keine endgültige Entscheidung getroffen habe.

Diese Frage führt zum nächsten interessanten Fakt. So wird Windows Vista nach Angaben der Microsoft-Mitarbeiter nicht nur auf DVD ausgeliefert werden, sondern soll auch auf CD erhältlich sein. Zusätzlich zum Installationsmedium wird es ausserdem eine CD mit ergänzenden Treibern geben, die in den meisten Situationen Abhilfe schaffen soll.
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weis man eigentlich schon preise für otto-normal leute? sry - hab ich sicher verpasst...
 
Oh nee, das is nich war, ne? Probleme mit der Installation auf SATA-Platten? Nicht schon wieder. Ich finde es ja wirklich nervig diese Hantierung mit den blöden Disketten. Hoffentlich kriegen die das in den Griff.
 
@Tapetenkleister: vor allem da nicht alle leute diskettenlaufwerke haben^^ hab mir einfach nen treiber in die installcd integriert aber unterstütung für die standart satacontroller könnten sie echt mal einbauen
 
ich faende es auch nicht wirklich klasse, wenn sich das nicht auf SATA Platten Buegeln laesst o_O
 
das witzige ist ja, dass Windows Vista "so viele neue" Funktionen hat *lach* Aber dass Vista sämtliche Ideen von dem jetzigen OS X "klaut" erwähnt niemand (in der Mac Gemeinde schon, da lacht man sich darüber ins Fäustchen). Auf einer MacEXPO hieß es sogar mal: OSX Tiger is out: Bill, start your copiers :-) Im wahrsten Sinne des Wortes. Hat er ja dann auch gemacht (natürlich ein paar Monate später, weil die Kopierer wohl auf Windows laufen LOL)


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