CES - Google verteidigt die Buchsuche Google Print

CES Larry Page von Google verteidigte erst heute auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas die Buchsuche Google Print und hob in einem Gespräch mit Kollegen der Deutschen Presseagentur (dpa) explizit hervor, dass urheberrechtlich geschützte Bücher nur mit Zustimmung der Verlage komplett ins Internet gestellt werden. Nachdem am Prinzip von Google Print - sämtliche Bücher aus europäischen Bibliotheken zu digitalisieren und im Internet zum Abruf bereitzustellen - seitens einiger Regierungen Kritik geübt worden war, bot man Deutschland und Frankreich überraschenderweise eine Zusammenarbeit dazu an. Chef Eric E. Schmidt: "Wir möchten gerne mit Spezialanbietern kooperieren, damit die Anwender den bestmöglichen Zugriff auf die Informationen und Inhalte bekommen."

Bereits im Frühling vergangenen Jahres beschloss der deutsch-französische Ministerrat, eine eigene Internetsuchmaschine namens Quaero ins Leben zu rufen, um die monopolartige Stellung Google in Europa zu vermindern. Larry Page und Eric E. Schmidt dagegen erwähnten, dass eine europäische Suchmaschine, wie es Quareo ist, nicht unbedingt in Konkurrenz mit Google stehen muss.
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