RIAA & US-Senat gegen die russischen "Piraten"

Internet & Webdienste Die Vereinigung der amerikanischen Musikindustrie (RIAA) verfolgt seit einiger Zeit die angeblich kriminellen Filesharer im eigenen Lande mit zunehmender Leidenschaft. Tausende von Internet-Nutzern wurden verklagt und zu teilweise wahnwitzigen Strafzahlungen gezwungen. Auch die Hersteller der benötigten Software stehen seit längerem unter Beschuss. Nun plant der Zusammenschluss der grössten Plattenfirmen dieses Planeten offenbar einen weiteren Schritt in ihrem Kampf gegen "Musik-" und "Software-Piraten". Die Organisation will den Senat der Vereinigen Staaten dazu bringen, Schritte gegen Russland einzuleiten, da man dort nach Auffassung der Lobbyisten nicht energisch genug gegen "digitale Piraterie" vorgeht.

Einer Mitteilung der RIAA zufolge, will man Russland nicht in die Welthandelsorganisation WTO aufnehmen, falls dort nicht mehr gegen die illegale Vervielfältigung von Musik- und Software-Produkten unternommen wird. Die Resolution hat den US-Senat bereits am 16. November passiert und wurde angenommen. Damit dürfte das Vorgehen der RIAA eine neue Dimension erreicht haben, indem ein Zusammenschluss von Unternehmen plötzlich in der Weltpolitik mitmischt.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren65
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 17:00 Uhr AudioAffairs TV-Soundstand Heimkinoanlage mit Bluetooth & integriertem Subwoofer
AudioAffairs TV-Soundstand Heimkinoanlage mit Bluetooth & integriertem Subwoofer
Original Amazon-Preis
109,95
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
89,95
Ersparnis zu Amazon 18% oder 20

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden