Öffentliche Windows Live Mail Beta nähert sich

Microsoft Der Nachfolger von Microsofts Webmail-Dienst Hotmail mit dem Codenamen "Kahuna" nähert sich seiner Fertigstellung. "Windows Live Mail", wie der Dienst in Zukunft heissen soll, wurde kürzlich um eine Reihe neuer Eigenschaften erweitert, darunter auch die Unterstützung alternativer Browser wie Firefox, Opera und Netscape. Der zuständige Programm-Manager Imran Qureshi teilte über das Windows Live Mail Blog mit, dass man den vierten Milestone (M4) erreicht habe. Der Dienst enthält nun neue Features, die vor allem auf Spam-Abwehr und Phishing-Erkennung ausgelegt sind. Hinzu kommt eine Rechtschreibprüfung während des Tippens und eine bessere Funktion zum Durchsuchen von Nachrichten.

Zunächst hatte man sich in der Entwicklung auf die Grundzüge des E-Mail-Versands konzentriert und fügt nun zunehmend erweiterte Funktionen hinzu, so der Produkt-Manager von MSN gegenüber Microsoft-Watch.com.

Nach seinen Angaben hatten die Erfahrungen der ersten Beta-Tester dafür gesorgt, dass man die Planungen für den neuen Dienst erneut überdacht hat. So soll die neue Zwischenversion vor allem höhere Geschwindigkeit, mehr Sicherheit und neue High-End-Features mit sich bringen.

Erste Tests von Aussenstehenden hatten Windows Live Mail positiv beurteilt, da das Ganze sehr nahe an die Nutzungserfahrung einer normalen E-Mail-Software an einem Desktop-Computer kommt. Einige Tester bemängelten jedoch, dass keine automatische Prüfung auf neu empfangene E-Mails enthalten ist, man sich nicht mehrere E-Mails gleichzeitig ansehen kann und das System bisher nur mit Microsofts Internet Explorer funktionierte.

Mit der neuen Version ist es nun erstmals möglich, das Angebot auch mit den Browsern anderer Hersteller, wie Opera, Netscape oder Mozilla zu nutzen. Inzwischen können ausserdem alle Fenster frei in ihren Maßen verändert werden. Einigen Testern fehlt noch ein weiteres wichtiges Feature, nämlich die Möglichkeit die E-Mails auch über das POP3-Protokoll abzurufen.

Microsoft hatte in Oktober einen Beta-Test mit 200 000 ausgewählten Nutzern gestartet, nachdem eine einige Monate lange interne Testphase vorangegangen war. Ein genaues Datum für eine öffentliche Beta-Phase hat Microsoft bisher nicht bekanntgegeben, man strebt jedoch das erste Halbjahr nächsten Jahres an.

Eine vollständige Liste der Neuerungen in M4 findet sich hier.
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