Weiterer US-Bundesanwalt hat Sony BMG im Auge

Wirtschaft & Firmen Sony BMGs Aussichten auf eine baldige Beruhigung im Trubel um den Kopierschutz, der auf mehreren Millionen CDs enthalten war und teilweise immer noch ist, sehen nicht gerade rosig aus. Nachdem in der letzten Woche vom texanischen Bundesanwalts Greg Abbott ein Verfahren eingeleitet wurde, prüft nun offenbar auch New York eine Klage. Der Bundesanwalt Eliot Spitzer, der für seine Abneigung gegenüber Korruption und neuerdings auch Spyware-Firmen bekannt ist, hatte wie in Texas Mitarbeiter in Plattenläden geschickt, die dort auf CDs mit dem umstrittenen Kopierschutz stiessen, obwohl Diese angeblich bereits vor einer Woche zurückgerufen wurden.

Spitzer sagte daraufhin, dass es "unakzeptabel sei, dass mehr als drei Wochen nachdem die ernstzunehmende Sicherheitslücke aufgedeckt wurde, die gleichen CDs weiterhin in den Regalen zu finden seien" und das gerade "während der geschäftigsten Einkaufstage des Jahres." Er forderte die Geschäfte auf, den Warnungen zu diesen Produkten dringend Folge zu leisten und die betroffenen Medien umgehend aus dem Sortiment zu entfernen.

Der Bundesanwalt war bereits früher gegen Sony BMG vorgegangen, weil die Firma Radio-Diskjockeys Geld und teure Geschenke geschickt hatte, um seine Songs gespielt zu bekommen. Damals hatte Sony BMG zehn Millionen US-Dollar gezahlt und das Verfahren wurde eingestellt.
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