SETI@Home ist tot. Es lebe SETI@Home!

Internet & Webdienste Seit dem 17. Mai 1999 können Besitzer eines ans Internet angeschlossenen Computers an der Suche nach Ausserirdischen teilnehmen. Dies ermöglicht das von der Universität Berkeley gestartete SETI@Home-Programm. Mit Hilfe der Rechenleistung der freiwilligen Helfer werden dabei Daten eines Radioteleskops ausgewertet. Nun geht eine Ära zuende, da man sich entschlossen hat, SETI@Home in seiner ursprünglichen alleinstehenden Form abzuschalten. Dieser Schritt war schon lange zu erwarten, nachdem im Juni 2004 begonnen wurde, auf die neue Software-Plattform BOINC umzustellen. Dadurch soll die Flexibilität des Systems erhöht werden, da der alte Client eine Reihe von Unzulänglichkeiten aufweist.

Vorgestern wurden nun vom SETI@Home-Team E-Mails an die Teilnehmer verschickt, in denen angekündigt wurde, dass der klassische Dienst zum 15. Dezember abgeschaltet wird. Nun müssen 200 000 Nutzer der Klassik-Version auf die neue BOINC-Software umstellen um weiter nach Aliens zu suchen.

Zur Einstellung des alten SETI@Home Programms werden die Ranglisten und Übersichtsseiten in ihrer aktuellen Form eingefroren und finale Statistiken werden erstellt. Über das BOINC (Berkeley Open Infrastructure for Network Computing) können Anwender in Zukunft weiterhin nach extraterrestrischer Intelligenz suchen. Durch den offenen Aufbau des Systems kann man sich aber auch an anderen Projekten aus Bereichen wie Molekularbiologie, Physik oder Klimaforschung beteiligen.
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