Sony Kopierschutz lässt sich mit Klebeband umgehen

Sony BMGs umstrittene Kopierschutztechnologie kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen. Die auf einigen Musik-CDs enthaltene Software installiert sich ungefragt auf dem Rechner des Endkunden, nimmt über das Internet Kontakt zu Sony auf, verletzt die Urheberrechte einiger Open Source Projekte und und und... Nun haben die Analysten der Firma Gartner herausgefunden, wie sich die auf den CDs enthaltene Software mit simpelsten Mitteln ausschalten lässt. Sie teilten mit, dass man mit Hilfe eines kleinen Schnipsels undurchsichtigen Klebebands auf dem äusseren Rand die zweite Session der CD unlesbar machen kann, so dass die CD als normales ungeschütztes Medium gelesen werden kann. Diese Methode ist eigentlich bereits seit längerem bekannt.

"Der PC behandelt die CD dann als normale Single-Session Musik-CD und die üblichen CD-Ripper haben keinerlei Probleme mit dem Umgang mit dem Medium," so Gartner. Offenbar müssen die Besitzer von CDs mit dem Kopierschutz so nicht einmal von Sony BMGs Umtauschangebot Gebrauch machen, um ihre CDs normal benutzen zu können. Gartner kommt zu dem Schluss, dass die Musikindustrie auch nach fünf Jahren keinen gangbaren Weg zum ultimativen Schutz ihrer Produkte gefunden habe.

Das Unternehmen geht davon aus, dass die Industrie in Zukunft von der Integration von Kopierschutzmaßnahmen in ihre Produkte absehen und sich wieder stärker für den Einbau von DRM-Technologien in PC-Hardware einsetzen wird.
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