Hersteller startet Kampagne gegen Viagra-Spam

Wirtschaft & Firmen Der Pharmakonzern Pfizer hat in Holland eine Kampagne gegen den inzwischen berühmten Viagra-Spam gestartet. In Radio-Spots wird nun davor gewarnt, dass 97 Prozent aller über das Internet angebotenen Pillen von Fälschern hergestellt werden und teilweise weder zugelassen noch geprüft wurden. Pfizer zitiert einen Bericht eines staatlichen Instituts, demzufolge Fälschungen ein Risiko für die Gesundheit darstellen. Viele der Pillen werden ohne ausreichende Qualitätskontrollen produziert. Die Pillen und die Verpackung sehen dennoch dem Original sehr ähnlich.

Anfang dieses Jahres hatte das Pharmaunternehmen zusammen mit Microsoft 17 Verfahren gegen zwei international agierende "Arznei-Spam-Ringe" angestrengt, die zuvor angeblich generische Versionen von Viagra über das Internet angeboten hatten. Pfizer will nun auch gegen die Besitzer von Domain-Namen vorgehen, die implizieren, dass es so etwas wie generische Viagra-Pillen gebe.
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