IT-gestütztes Lernen: Notebook und MS-Software

Für das Schuljahr 2005/2006 hat die Gemeinde Recklinghausen ein neues Pilotprojekt begrüßt: der Einsatz von Dell-Notebooks in der siebten Jahrgangsstufe an den weiterführenden Schulen. Inzwischen haben sich knapp 50 Prozent der Erziehungsberechtigten für das IT-gestützte Lernen entschieden, 30 Prozent der Schulen aus der Kommune akzeptierten die Kampagne ebenso. Folglich wäre Recklinghausen der erste, deutsche Bezirk, der Notebooks direkt in den Unterricht einbindet und so Wissen über die Informationstechnologie gezielt vermitteln will. Für 30 Euro im Monat wird ein leistungsfähiges Gerät von Dell versprochen, ausgestattet mit Lizenzen für Microsoft Windows XP und Office 2003. Die Mindestvertragslaufzeit für die Hard- und Software zu diesen Konditionen beträgt 42 Monate. Eine Initiative will Familien, die momentan nicht über finanzielle Mittel diesen Grades verfügen, den Labtop wesentlich günstiger leihen.

Im Preis inbegriffen sind Programmupdates, professioneller Support und Wartung auch in den Nachmittagsstunden, einschließlich einer Versicherung gegen Schadensfälle und Diebstahl. Wolfgang Pantförder, Bürgermeister der Stadt, ist "stolz darauf, mit dem Notebook-Projekt als erste Kommune in Deutschland IT-gestütztes Lehren und Lernen flächendeckend einzuführen." Nur durch die vielen Kooperationspartner sei es möglich geworden, einen solchen Versuch zu starten.

Um aber sowohl den Lehrkräften, als auch den Schülern eine ausgereifte und zweckmäßige Bildungsplattform zur Verfügung stellen zu können, bietet Microsoft in Zusammenarbeit mit der regio IT Aachen ein Frontend namens "Learning Gateway (Class Server)" an, das sich seitens der Lehrer zur Erstellung von multimedialem Unterrichtsmaterial sowie Prüfungen, und seitens der Schüler zum Abrufen von Aufgaben und themenspezifischen Informationen benutzen lässt.

Die Daten können über das Internet bereitgestellt und einzelnen Klassen, inklusive einem Bearbeitungszeitraum für die enthaltenen Aufgaben, zugewiesen werden. Außerdem können über das Learning Gateway verschiedene Formen von Kommunikation unter den einzelnen Rechnern stattfinden. Dessen ungeachtet fördert Microsoft Fortbildungen für Lehrkräfte bezüglich des Umgangs der vorinstallierten Software.

"IT im Klassenzimmer soll Schülern und Lehrern tatsächlichen Mehrwert bieten. Computer dürfen daher nicht nur als 'bessere Schreibmaschinen' eingesetzt werden. Vielmehr kommt es darauf an, die Möglichkeiten der Vernetzung intelligent zu nutzen, um Wissen auszutauschen und neue Formen der Zusammenarbeit zu erproben", schlussfolgert Wolfgang Branoner, Director Public Sector der Microsoft Deutschland GmbH.

Pressebericht: Recklinghausen: Notebooks für Schüler
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