EU-Kommission prüft neues Verfahren gegen MS

Microsoft Die Europäische Kommission plant derzeit ihr weiteres Vorgehen gegen Microsoft. Offenbar wird es zu einem neuen Kartellverfahren gegen die Firma aus Redmond kommen. Dies bestätigte die Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes gegenüber der US-amerikanischen Tageszeitung New York Times. Als Grund für die neuen Überlegungen ein weiteres Verfahren gegen Microsoft einzuleiten, nannte Kroes, dass man informelle Beschwerden über unzulässige Geschäftspraktiken des weltgrössten Software-Herstellers erhalten habe. Kroes gab an, das sich Microsoft bereits im bisherigen Verfahren nicht sonderlich kooperativ gezeigt habe.

Die Beschwerden von Mitbewerbern beziehen sich über die Bündelung von Programmen in Office. Durch die Verknüpfung von Word und Outlook im Office-Paket wird nach Auffassung der Konkurrenten ein fairer Wettbewerb verhindert, so dass keine anderen Textverarbeitungs- bzw. E-Mail-Programme zum Einsatz kommen können.
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