USA: Musikindustrie droht Filesharing-Firmen

Internet & Webdienste Die Vereinigung der Musikindustrie in Amerika (RIAA) hat den Betreibern verschiedener Filesharing-Netzwerken Briefe zustellen lassen, in denen man die Firmen auffordert die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten zu unterlassen und ihnen mit rechtlichen Schritten droht.

Dieser Schritt kommt einige Monate nachdem der Oberste Gerichtshof der USA entschieden hatte, dass die P2P-Firma Grokster durch ihr Angebot dazu angeregt hat, Urheberrechte zu verletzen. Das Gericht hatte in einer einstimmigen Entscheidung festgestellt, dass Firmen, die aktiv zu Urheberrechtsverletzungen beitragen, für die Handlungen ihrer Kunden haftbar gemacht werden können.

Eine Sprecher der RIAA sagte, dass die Firmen, denen man ein ähnliches Verhalten wie Grokster unterstellt, nun die Chance bekommen hätten, das Richtige zu tun. Die Firmen, die weiterhin wissentlich "auf der falschen Seite dieser Linie operieren, tun dies auf eigenes Risiko", hiess es weiter.

Der Sprecher gab ab an, dass insgesamt sieben Unternehmen derartige Schreiben erhalten hätten, wollte sie aber nicht näher identifizieren. Nach Angaben des Wall Street Journal gehören jedoch BearShare, WinMX und LimeWire zu den Betroffenen. In dem Brief der RIAA bot man den Firmen Verhandlungen über aussergerichtliche Einigungen an. Die Unternehmen nahmen zunächst nicht Stellung.
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... als ob sie nicht genug geld hätten
 
@dedel: Gesetz ist Gesetz, egal wie viel Geld die haben. Stehlen ist einfach verboten, egal, ob es jetzt moralisch okay ist, oder nicht. Nur weil einer wie Michael Schumacher Geld wie Heu hat, heißt es nicht, dass man bei ihm Einbrechen darf und ihm seinen Fernseher klauen darf, oder? Mercedes Benz hat auch genug Geld. Eine E-Klasse klauen oder selbst nur ein Kofferset ist Diebstahl. So ist es auch mit Musik. Wenn du Boykott willst, dann kauf nix und saug nix wie ich seit 10 Jahren.
 
@The_Jackal: Eine Fantasievolle Auslegen die du da vorbringst. Aber Boykott ist das einzigste was die verdienen die Geldsäcke. Enteignen und in eine Sozialbauwohnung stecken, damit die mal sehen wie teuer ihre schrottigen CD`s sind. Jeder hat ein Recht auf Kultur, auch die Armen und wenn man ihnen keine Möglichkeit dazu mehr gibt, muss es eben über Umwege geschehen.
 
@schmalzbacke: Umgekehrt hat aber auch jeder Urheber ein Recht auf finanzielle Einnahmen und durch Filesharing werden sie um genau diese Einnahmen gebracht.
 
@ swissboy: Unsinn. Filesharer bringen die Musik rund um den Globus, die sogenannten Urheber profitieren davon. Außerdem stinken die vor Geld, dass sie niemals ausgeben können. Das was hier zur Zeit geschieht ist Machtgier und Profitgier. Denen gehts einfach noch zu gut.


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