Deutschland: Geringe Chancen im Spiele-Weltmarkt

Spiele Wenn man den Ergebnissen eines Forschungsprojekts der Universitäten in Jena und Greifswald glauben darf, könnte es sein, dass Deutschland bald den Anschluss in Sachen Computerspielen zum Weltmarkt verliert. Notwendig sei eine systematische und längerfristige Unterstützung und Förderung von einzelnen, entwickelnden Betrieben. An jährlichem Umsatzwachstum, welches in Deutschland zirka fünf bis zehn Prozent beträgt, und an zufrieden stellendem Verkauf mangle es nicht - das eigentliche Problem sei, dass in der gesamten Republik lediglich Filialen der großen Spiele-Konzerne ansässig seien. Aus Deutschland kämen viele, gute Ideen für die Entwicklung, doch leider gehen die vielfach kreativen Einfälle wegen der relativ wenigen Programmierer und Unternehmen schnell unter.

Überhaupt sehe man deutsche Spiele-Firmen mit mehr als 50 Angestellten nur sehr vereinzelt, was für den internationalen Durchbruch aber zwingend notwendig wäre. Ein weiterer Indikator für die schlechte Durchsetzung und Integration im Weltmarkt sei, dass die Games zu stark an Deutschland und seine Sitten angepasst wurden. National kämen diese gut an, international sehe man im Falle keiner Änderungen keinen oder nur bedingt Erfolg.
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